11.500 Euro gehen an Familie Raab, der Rest an Ärzte ohne Grenzen

Ein großartiges Gemeinschaftsprojekt hat nicht nur für schöne musikalische Stunden gesorgt, sondern auch eine beeindruckende Spendensumme möglich gemacht: Insgesamt konnten 19.026 Euro für den guten Zweck gesammelt werden.
Von Anfang an war klar: Dieses Projekt lebt vom Miteinander. Mehrere Gruppen, Organisationen und viele engagierte Einzelpersonen haben Hand in Hand gearbeitet, um zu helfen – und ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen. Die Musikgruppen „MegaMusikanten“, „Kronwildkrainer“ und „Schnopsidee“ sorgten für beste Unterhaltung. Veranstaltet wurde das Benefizkonzert von der Stadt Waidhofen. Familie und Freunde der Familie Raab unterstützten tatkräftig beim Auf- und Abbau. Die Katholische Jugend Waidhofen sowie die Landjugend Konradsheim übernahmen die Ausschank, die Bäuerinnen Windhag verkauften mit großem Erfolg selbst gebackene Kekse – allein dieser Einsatz brachte 1.690 Euro an Spenden ein.
Ein großes Danke gilt auch den Sponsoren: Niederösterreichische Versicherung, Raiffeisenbank Ybbstal, FALKEmedia, dem „Ybbstaler“ und dem „Sprudel Express“, der die Getränke zu einem stark reduzierten Preis zur Verfügung stellte. Der Lions Club eröffnete ein Spendenkonto, über das die Einnahmen abgewickelt wurden – und das noch bis Ende März für weitere Spenden geöffnet bleibt.
Der Reinerlös von 19.026 Euro wurde auf zwei Bereiche aufgeteilt: 11.500 Euro gingen direkt an die Familie Raab, 7.526 Euro wurden an Ärzte ohne Grenzen gespendet.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Projekt mitgetragen, unterstützt und mit ihrer Spende ermöglicht haben. Wer noch einen Beitrag leisten möchte, hat bis Ende März die Möglichkeit, auf folgendes Konto zu überweisen.
Spendenkonto Lions Club Waidhofen-Eisenwurzen
Verwendungszweck:
Spende Christina Raab
AT66 3290 6000 0052 5634
„Mega, das Christkind kommt“
Nächstenliebe bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Hilfe dort zu leisten, wo sie gebraucht wird. Benefizveranstaltungen machen dieses Engagement sichtbar, indem sie Menschen zusammenbringen und konkrete Unterstützung ermöglichen. Gerade in der Adventzeit rückt dieser Gedanke besonders in den Fokus und verleiht gemeinsamen Aktionen eine spezielle Bedeutung.

Am 20. Dezember fand im Plenkersaal in Waidhofen das Benefizkonzert „Mega, das Christkind kommt“ statt. Die Veranstaltung war ausverkauft und bot den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen besinnlichen Konzertabend im Zeichen der Solidarität. Der Reinerlös des Abends kam zu gleichen Teilen der dreijährigen Christina Raab sowie der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zugute.
Musikalisch gestaltet wurde das Konzert von den Gruppen „Schnopsidee“, „Kronwildkrainer“ und den „MegaMusikanten“. Mit ihren Darbietungen sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre und überzeugten zugleich mit hoher musikalischer Qualität. Das Programm reichte von ruhigen, besinnlichen Stücken bis hin zu schwungvolleren Beiträgen. Das Publikum zeigte sich sehr begeistert und dankte den Musikerinnen und Musikern mit lang anhaltendem Applaus.

Das Miteinander stand im Mittelpunkt
„Wir lieben Musik und sind selbst Musikerinnen. Als wir gehört haben, dass dieses Konzert stattfindet und einem guten Zweck zugutekommt, haben wir uns sofort Tickets besorgt. Mit unserem Dabeisein wollten wir die Initiative unterstützen und sind begeistert von den großartigen musikalischen Leistungen“, sagte eine Gruppe von Besucherinnen aus Hollenstein.


Auch abseits der Bühne stand der Gedanke des Miteinanders im Mittelpunkt.
Die Landjugend Konradsheim sowie die Katholische Jugend übernahmen die Ausschank, während die örtlichen Bäuerinnen selbst gebackene Kekse zum Verkauf anboten. Für eine besondere
Überraschung sorgte der Besuch des Weihnachtsmannes, der im Rahmen des Konzertes Geschenke an die Gäste verteilte und für Freude sorgte. Anschließend luden die Musikgruppen zum Tanz und einen gemütlichen Ausklang ein.
Das Benefizkonzert zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen verbinden und gleichzeitig konkrete Hilfe ermöglichen kann. Der Abend machte deutlich, dass Solidarität und Nächstenliebe nicht nur zur Weihnachtszeit eine Rolle spielen. Vielmehr wurde sichtbar, wie wichtig es ist, sich auch darüber hinaus für Mitmenschen einzusetzen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

