73. Jahreshauptversammlung der TMK St. Georgen/Klaus

Um richtig ins neue „Musijahr“ starten zu können, darf die Jahreshauptversammlung nie fehlen. Dazu lud die Trachtenmusikkapelle St. Georgen/Klaus am Sonntag, 22. Februar, ins Gasthaus Kerschbaumer ein. Im vollen Saal durfte Obmann Alfred Korntheuer unter anderen Bürgermeister Werner Krammer, Kultur-Stadträtin Gudrun Schindler-Rainbauer, Stadtrat Wolfgang Durst, Gemeinderat Lukas Hintsteiner, Musikschuldirektorin Sandra Stini und Bezirksstabführer-Stellvertreter Peter Osanger begrüßen.
Der Ablauf der Versammlung wurde in diesem Jahr etwas verändert, erstmals wurde die Verlesung des Protokolls gestrichen, was einige „Bravo“-Rufe nach sich zog. Die Freude über den von Kassierin Melanie Kronsteiner verlesenen Kassabericht war ebenfalls groß, da dieser dank des erfolgreichen Jubiläums-Zeltfestes einen guten Gewinn aufzeigt. Nicht zuletzt aufgrund dieses Festes war das vergangene Jahr, wie der Obmann es sehr verkürzt zusammenfasste, „intensiv und lustig. Gerade beim Jubiläumsfest gab es so viele magische Momente, die man nie vergisst.“

Kirchenkonzert am 28. März
Kapellmeister Peter Steinbichler erinnerte ebenfalls an die anstrengende Zeit rund um das Zeltfest – nicht zuletzt, da sein Bruder Georg und er drei Tage vor dem Fest die Prüfung zur Kapellmeisterausbildung absolvieren mussten und vier Tage danach die Marschmusikbewertung am Programm stand. Dennoch wurden all diese Aufgaben mit Bravour und Auszeichnungen gemeistert. Doch auch im neuen Jahr gibt es genug zu tun, so steht als nächster Termin das Kirchenkonzert bevor, zu dem am Samstag, 28. März, um 19.30 Uhr in die Pfarrkirche eingeladen wird.

40 Nachwuchsmusiker stehen in den Startlöchern
Der junge Nachwuchs, der in Zukunft wohl ebenso zum Erfolg der Musikkapelle beitragen wird, steht bereits in den Startlöchern, wie Jugendreferentin Birgit Steinbichler berichtete. So konnte im Vorjahr Tobias Grabner (Schlagwerk) das bronzene, Thomas Aigner (Fagott) und Matthias Schaurhofer (Schlagwerk) das silberne sowie Sophia Kirchweger (Klarinette) das goldene Leistungsabzeichen erspielen. „Aktuell gibt es 40 Jungmusiker unter 18 Jahren, neun davon sind bereits bei der Musikkapelle aktiv“, so die Jugendreferentin. Die sechs Blockflötenkinder sind da noch nicht eingerechnet. Man hofft natürlich, dass davon viele die Reihen der Kapelle verstärken.

„Säulen im Verein“
Stark eingesetzt haben sich in den vergangenen Jahren bereits einige Musiker, die von Bezirksstabführer-Stv. Peter Osanger geehrt wurden. So erhielt Claudia Mayr das bronzene Ehrenabzeichen für 15 Jahre aktive Musikausübung – da sie momentan in der Schweiz weilt, wird ihr dieses zu einem späteren Zeitpunkt überreicht. Christian und Hubert Reisinger durften sich über das Ehrenabzeichen in Silber (25 Jahre) freuen. „Für das Abzeichen in Gold muss man schon lange durchhalten“, meinte Peter Osanger, als er Herbert Figerl zu sage und schreibe 40 Jahren aktive Musikausübung gratulierte. Kpm. Peter Steinbichler bedankte sich bei diesen „Säulen im Verein. Danke, dass ihr dabei seid!“
Allerdings hieß es auch Abschied nehmen, nämlich bei den zwei Marketenderinnen Patricia Ritt und Johanna Edinger, die krankheitsbedingt fehlte. Ihnen wurde für ihren jahrelangen Einsatz mit einem Geschenk gedankt. Zum Glück stehen bereits neue Marketenderinnen bereit, nämlich Sabine Aigner und Kerstin Enöckl.

„Eine tolle Partie“
Danach ließ der Obmann mit seiner bereits obligatorischen Interview-Runde aufhorchen – wobei er von dem einen oder der anderen wissen wollte, was Gemeinschaft bedeutet. „Für mich war 2025 ein Jahr der Gemeinschaft. Und damit diese funktioniert, muss jeder Einzelne daran arbeiten – und das jeden Tag“, so Korntheuer.
Bürgermeister Werner Krammer lobte die Leistungen der Trachtenmusikkapelle in diesem „äußerst vielfältigen Jahr“. Dabei nahm er sich ein Vorbild an der Interview-Runde und wollte vom Obmann wissen, woher er die Motivation für seine Aufgaben nimmt. Seine Antwort mündete in dem Resümee: „Es ist eine tolle Partie in St. Georgen – und das stärkt einen Tag für Tag.“
Und mit dieser Gemeinschaft ist es nicht schwer, auch in ein erfolgreiches Jahr 2026 zu starten.





