Veröffentlicht am 28. Dezember 2025

45 Jahre Skischule Forsteralm – eine Erfolgsgeschichte

Mit der angelaufenen Saison feiert die Ski- und Snowboardschule Forsteralm ihr 45-jähriges Bestehen. Seit Beginn wird sie von Manfred Großberger geleitet 

Schulleiter Manfred Großberger, Cornelia Großberger, Kindergartenpädagogin Melanie Schaupp und Diplomsportlehrer Anton Dautinger (v. l.) feiern mit dem „Schneehasen-Skikurs“ im 45. Bestandsjahr einen neuen Erfolg. © Leo L.

Gegründet wurde die renommierte Ski- und Snowboardschule Forsteralm 1980 von einem Urgestein der Skischulpädagogik und einem Mann, der als einer der Ersten seiner Zunft im Winter 1977/78 die Prüfung zum „Staatlich geprüften Skilehrer“ beim Tiroler Ski-Pionier und Skilehrer-Legende Franz Hoppichler abgelegt hatte: Manfred Großberger, schon damals Kurssprecher seines Ausbildungskurses in St. Christoph am Arlberg.

Gleichzeitig mit der Gründung des Skigebiets Forsteralm im Jahr 1980 hat Großberger die Skischule Forsteralm ins Leben gerufen und in den vergangenen 45 Jahren im Gleichschritt mit dem Skigebiet aufgebaut und entwickelt. Der gelernte Polizist avancierte neben dem Aufbau der Skischule zum beeideten Sachverständigen für alpine Skiunfälle, errichtete selbst die beiden Hütten, in denen die Kurse vorbereitet und adminis­triert und ein Ski- und Skischuhverleih eingerichtet wurde. In der stärksten Zeit beschäftigte Großberger bis zu 45 Skilehrerinnen und -lehrer in Teilzeit, manche in Vollzeit. Derzeit sind 15 Kräfte tätig, wobei erst kürzlich ein neues Format für Kindergärten eingerichtet wurde.

Neues Format „Schneehasen-Skikurs“

Dass eine lange Geschichte keineswegs Innovation ausschließt, beweist die Tatsache, dass mit Samstag, 13. Dezember, der „Schneehasen-Skikurs“ als neue Kursform installiert wurde. „Wir stoßen damit auf großes Interesse“, sagt Manfreds Gattin Cornelia Großberger, die von der Mannschaft als „organisatorisches Herz der Skischule“ beschrieben wird. „Der erste ‚Schneehasen-Skikurs‘ wurde aufgrund des Andrangs bereits zweiteilig geführt“, sagt Cornelia Großberger, „für den Jänner haben bereits sieben Kindergarten-Kurse gebucht.“ Neben Privatstunden und ersten Schritten am Seillift bietet die Schule individuelle Trainings für Kinder und Jugendliche. Die Schule hat bereits viel Prominenz und Menschen aus aller Welt gesehen: Gäs­te mit Gruppen waren etwa Landeshauptmann Josef Ratzenböck, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka mit Waisenkindern aus der Ukraine oder Fußball-Nationalmannschaft-Stammspieler Ivica Vastic, der an der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 teilgenommen und dort im zweiten Vorrundenspiel gegen Chile das Tor zum 1:1 erzielt hat.

Das gute Klima unter den Skilehrern merkt man, wenn etwa Diplomsportlehrer Anton Dautinger aus Böhlerwerk, der seit Jahrzehnten bei den Großbergers mit an Bord ist, sagt: „Wenn Mandi anruft, dass er mich braucht, lasse ich alles liegen und stehen und fahr auf die Alm. Denn bis heute macht mir die Arbeit hier großen Spaß!“ 

Veröffentlicht am 28. Dezember 2025

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