Veröffentlicht am 27. Februar 2026

Alles, was R/recht ist …

Kommentar von Herausgeber Leo Lugmayr über Dr. Alexander Übelacker

In unserer vergangenen Ausgabe haben Sie gesehen, dass wir eine neue Kolumne eingeführt haben. Titel: „Recht – kurz erklärt“. Wir haben für dieses neue Service-Format einen aufstrebenden Juristen und Rechtsanwalt gewinnen können, der kürzlich am Unteren Stadtplatz in einem historischen Stadthaus seine Rechtsanwaltskanzlei eingerichtet hat. Dr. Alexander Übelacker ist selbst in Waidhofen aufgewachsen, hat hier maturiert und kehrt nun nach mehreren Studien an Universitäten und mit viel Erfahrung in die Region zurück. Ein ganz bewusster Schritt, wie er bei der Eröffnung der Kanzlei sagte. Er liefert damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Branchenmix der Stadt, sondern hat sich auch bereit erklärt, in unserem Blatt wertvolle Rechtstipps zu geben. Es geht ihm dabei darum, in einfachen Worten für Nicht-Juristinnen und Nicht-Juristen zu vermitteln, welche Auswirkung komplexe juristische Gegebenheiten haben können. Recht und Juristerei betreffen jeden und jede, daher sollte Recht auch allen leicht zugänglich sein, so das Credo von Dr. Übelacker. Diese Auffassung teilen wir. Gemeinsam wollen wir künftig einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen in der Region um ihre Rechte wissen, bevor es nötig ist, um ihre Rechte zu kämpfen. Herzlich willkommen, Dr. Alexander Übelacker!

Mit dem Satz „Alles, was R/recht ist“ in völlig anderem Sinn und Zusammenhang begann ein Gespräch, das ich am vergangenen Sonntagvormittag mit meinem Tischnachbarn bei einer Veranstaltung in Ybbsitz, die ich zur Berichterstattung besuchte, geführt habe. Der Satz bezog sich darauf, dass nun offenbar ein weiterer Bereich des Landesklinikums Waidhofen in Richtung Amstetten zu rutschen scheint, nämlich die Onkologie. (siehe Aufmacher S. 1) Ich maße mir als Laie nicht an, über die Spitalsstruktur zu urteilen, dafür gibt es ja Leute, die das besser verstehen und dafür prädestiniert sind und dafür auch bezahlt werden. Aber ich kann die Sorge der Bevölkerung um die Zukunft ihres Klinikums nachvollziehen, noch dazu, wenn man in Waidhofens sozialen Medien einschlägige Befürchtungen dazu liest, die vermuten lassen, dass sie von Krankenhaus-Insidern gestreut werden. Der am Sonntag zufällig neben mir sitzende Mann war Franz Steinauer, Groß-Bach. Er präsentierte mir eine interessante Idee. Völlig unaufgeregt und ohne große Emotion schlug er Folgendes vor: All jene, die über die Zukunft des Waidhofner Krankenhauses zu entscheiden haben, sollten sich doch einmal einen Tag lang in den Wartebereich des Waidhofner Spitals setzen und sich ansehen, wie viele Personen da Tag für Tag zur Behandlung kommen. Dabei sollten sie überlegen, wie viel Verkehr, Aufwand und Rettungstransportfahrten nötig wären, um all diese Menschen nach Amstetten und wieder retour zu transportieren, wenn sie künftig ins Amstettner Spital fahren müssen. Sein Nachsatz: Und die Damen und Herren Verantwortlichen sollen dies nicht in ihrer Dienstzeit tun, sondern sich dafür einen Urlaubstag nehmen. Punkt. Ich käme jedenfalls gerne vorbei und machte für die Zeitung ein Foto. Bitte (gequält) lächeln!

Veröffentlicht am 27. Februar 2026

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