Veröffentlicht am 4. August 2025

Außergewöhnliches Programm großartig vorgestellt

Orgelmittagkonzert am Sonntagberg

Caroline Atschreiter mit Bariton Oliver Zinn zVg

Es war ein Orgelmittagkonzert mit exquisitem Programm und einer exzellenten Wiedergabe. Caroline Atschreiter zeigte einmal mehr ihre Spielkunst und ihre Werkgenauigkeit wie auch ihre tiefe Musikalität. Ihr Partner, der Bariton Oliver Zinn, überzeugte mit Stimme, Technik und Interpretation! Der Beginn des Konzerts mit der Toccata des Barockmeisters G. Salvatore war ein vollklangliches Pleno der Orgel, dazwischen bewegte ziselierende Teile mit einem bewegenden Schluss im vollen Klang der Orgel.

Prachtvoller Bariton

Dann der Gegensatz, die Stimme des Baritons, ganz allein im Wechsel mit einer lieblich registrierten Orgel. Ein gregorianischer Hymnus stand in Wechselwirkung mit J. F. Albertis „O lux beata Trinitas“, passend zum Sonntagberg. Bewegte, verhaltene Werke von J. K. Kerll folgten und dann entwickelte Oliver Zinn seine Stimme souverän in J. S. Bachs „Dir Jehova will ich singen“ sowie in G. F. Händels Arie aus einem Anthem. Dabei entwickelte Zinn seinen Bariton in ganzer Größe und Intensität. Die Verzierungen kamen wie selbstverständlich und er überzeugte mit einer prachtvollen Interpretation.

Eine weitere Toccata, diesmal vom Barockkomponisten M. Rossi, beendete das Konzert in ganzer Orgelpracht. Aufwühlend und temporeich in den Bewegungen und in ganzer Intensität mündete das Werk in großer Orgel und da hörte man die ganze prachtvolle Fülle der Sonntagberger Barockorgel. Das zahlreiche Publikum war begeistert, applaudierte intensiv und lange und erklatschte eine wunderschöne Zugabe mit einem Werk für Orgel und Bariton.

Veröffentlicht am 4. August 2025

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