Die EVN investiert in Batteriespeichersysteme und errichtet eine Anlage beim Ybbs-Kraftwerk Dorfmühle im Gemeindegebiet

Die NÖ Energiegesellschaft EVN treibt den Ausbau ihrer eigenen Batteriespeicher für Strom systematisch voran. „Unser klares Ziel: Bis 2030 wollen wir eine Speicherkapazität von 300 MW erreichen und damit einen spürbaren Beitrag zur sicheren, klimafreundlichen Energieversorgung leisten“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach im Rahmen einer Pressemitteilung.
„Großbatteriespeicher sind genauso wie Haushaltsbatteriespeicher ein wichtiges Puzzlestück auf unserem Weg in eine erneuerbare Energiezukunft. Unser Ziel ist es, Unternehmen aus Industrie und Gewerbe, Städten und Gemeinden, aber genauso unseren Haushaltskunden eine Komplettlösung zu bieten“, so Zach. Das Angebot reicht von der Beratung über die Beschaffung bis hin zur Unterstützung bei der Vermarktung und beim Management großer Batteriespeicher-Systeme.
Großbatteriespeicher Dorfmühle in Betrieb
Nach der Errichtung des Batteriespeichers in Trumau (Bezirk Baden) unter Einbindung des Windparks Tattendorf und der PV-Anlage Trumau konnte nun auch ein Speicher beim Ybbs-Kleinwasserkraftwerk Dorfmühle in Allhartsberg in Betrieb genommen werden. Der Batteriespeicher in Dorfmühle ist somit der zweite Speicher, der 2025 in Betrieb gegangen ist, und der erste, der in Kombination mit einem Wasserkraftwerk arbeitet. Bei einer Leistung von 0,6 Megawatt (MW) erreicht der Speicher eine Kapazität von bis zu 1,2 Megawattstunden (MWh). Zum Vergleich: Damit könnten – laut Berechnung von Zach – rund 125 Haushalte einen Tag lang mit Strom aus dem Speicher versorgt werden. „Die neuen Batteriesysteme dienen vorrangig dazu, Schwankungen auszugleichen, Lastspitzen abzufedern und erneuerbare Einspeisungen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen“, erläutert Zach.

