Mit einer eindeutigen Mehrheit von 100 % wurde die Bezirksstellenleitung des Roten Kreuzes Waidhofen von den stimmberechtigten Mitgliedern wiedergewählt

Am Freitag, 20. Februar, erfolgte beim Roten Kreuz in Waidhofen die Wahl der Bezirksstellenleitung für die neue Amtsperiode. Unter großer Wahlbeteiligung wurde Kurt Marcik mit klarer Mehrheit erneut zum Bezirksstellenleiter gewählt. Ihm zur Seite stehen als seine beiden Stellvertreter Oberarzt Sebastian Kautzky und Primarius Klaus Katzensteiner.
Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre
Die vergangenen fünf Jahre waren von außergewöhnlichen Herausforderungen, aber auch von wichtigen Entwicklungen und nachhaltigen Weichenstellungen geprägt. Die Wahl 2021 fand noch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie – mit Maske und Abstand in der Fahrzeughalle des Roten Kreuzes in Waidhofen – statt. Die tägliche Arbeit stand zunächst ganz im Zeichen von Testungen, Infektionstransporten und der Bewältigung der Pandemie. Fast gleichzeitig nach der Wahl der neuen Bezirksstellenleitung erfolgte der Wechsel in der Geschäftsführung beim Roten Kreuz in Waidhofen. „Unser langjähriger Geschäftsführer Wolfgang Frühwirt wurde zum Landesrettungskommandanten bestellt. Somit war eine der ersten Aufgaben der neuen Leitung, Christian Hackl nach dem erfolgreichen Bewerbungsverfahren als neuen Geschäftsführer zu bestellen. Ich möchte mich an dieser Stelle für die stets gute, konstruktive, freundschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren bedanken. Gemeinsam haben wir viel erreicht“, so Kurt Marcik.

Ukraine-Krieg zeigt Auswirkungen
2022 brachte mit dem geselligen Frühlingsfest ein erstes Aufatmen nach Corona, wurde jedoch durch den Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar überschattet. Die Auswirkungen waren auch in den Leistungsbereichen des Roten Kreuzes deutlich spürbar – insbesondere bei der Team Österreich Tafel und im Henry Laden, wo steigende Nachfrage, Inflation sowie Energie- und Teuerungskrise große Herausforderungen mit sich brachten. Ein besonders bewegender Moment war der Hilfskonvoi zur Unterstützung ukrainischer Kinder, bei dem auch zwei Mitarbeiter vom Roten Kreuz Waidhofen mit einem Fahrzeug im Einsatz standen. Parallel dazu verzeichneten man massive Transportsteigerungen im Rettungs- und Krankentransportdienst, die insbesondere die Zivildienstleistenden stark forderten.
2023 konnte man mit der Übersiedlung der Ausgabestelle der Team Österreich Tafel an den neuen Standort am Südtirolerplatz in Waidhofen ein wichtiges Projekt erfolgreich umsetzen. Zusätzlich standen Investitionen in die Infrastruktur am Programm – von der Sanierung der Sanitäranlagen über moderne LED-Beleuchtung bis hin zur Errichtung von Photovoltaikanlagen in Kematen und Hollenstein.
2025 standen schließlich strukturelle Anpassungen im Roten Kreuz Niederösterreich sowie die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesundheitspakt 2040+ im Fokus, welche das Rote Kreuz aktuell noch beschäftigen.
Ehrung für verdiente Mitarbeiter
Der Abend bot neben Berichten der Leistungsbereiche sowie des Rückblickes der abgelaufenen Funktionsperiode auch die Gelegenheit, verdiente Mitarbeiter des Roten Kreuzes Waidhofen für ihre herausragenden Leistungen zu ehren. Eine besondere Auszeichnung erhielt Primarius Klaus
Katzensteiner, langjähriger Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses

