Veröffentlicht am 6. Februar 2026

bohlerstrip-Bimetall: Speed auf Eis

Wo auf dem Eis Hundertstel zählen, entscheidet jedes Detail, weshalb Athleten bei Olympia 2026 auf Bohlerstrip Bimetall-Kufen setzen

Die hochqualitativen Kufen für Profi-Eislaufschuhe werden aus dem Bimetall der voestalpine Precision Strip.    ©voestalpine AG

Im Eisschnelllauf sind Spitzengeschwindigkeiten und Spitzenleistungen an der Tagesordnung. Möglich macht dies auch das Spitzenmaterial, aus dem die Kufen vieler Profi-Eislaufschuhe gefertigt sind: Bimetall der Marke bohlerstrip von voestalpine Precision Strip. Die niederländische Sprinterin und Olympiasiegerin Xandra Velzeboer setzte immer schon auf hochqualitative Kufen aus bohlerstrip-Bimetall, das per Laser-Längsschweißverfahren am Standort Böhlerwerk produziert wird. Auf dem Eis sorgen die Kufen mit ihrer geraden Lauffläche für den richtigen Speed: Es bildet sich ein Wasserfilm zwischen Eis und Kufe, der die Reibung reduziert und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h ermöglicht. Dafür müssen die Kufen messerscharf sein – während der Wettkampfsaison werden sie deshalb bis zu viermal die Woche geschliffen.

Bimetall-Kufen: Speed trifft Präzision

Den Kufen wird im Spitzensport also enorm viel abverlangt – höchste Beanspruchungen, denen bohlerstrip-Bimetall in jedem Fall gewachsen ist. Das High-End-Produkt ist eigentlich für die Produktion von Metallsägen gemacht, die ähnlich wie beim Eisschnelllauf ebenfalls hohen Dauerbelas­tungen standhalten müssen. Bei der Herstellung von bohlerstrip-Bimetall wird ein hochfester Schnellarbeitsstahldraht auf das Sägeblatt aus flexiblerem Federbandstahl per Laserstrahl aufgebracht und die beiden Werkstoffe untrennbar miteinander verbunden. voestalpine Precision Strip gehört zu den Pionieren, die das Verfahren maßgeblich entwickelt haben, und ist als Wegbereiterin dieser Technologie seit vielen Jahrzehnten Weltmarktführerin.

Detailaufnahme der Schlittschuhe mit Kufen aus bohlerstrip-Bimetall im Einsatz auf der Bahn        © voestalpine AG

Fest in niederländischer Hand

Die Vorteile dieses Materials hat auch der Profi-Eisschnelllauf schon vor einigen Jahrzehnten für sich entdeckt. „Schon in den 1980ern hat ein Eislaufschuh-Hersteller erstmals unser Bi­metall ausprobiert. Seither kaufen viele Produzenten den Stahl für ihre Kufen bei uns ein“, erzählt Axel Michels, Head of Marketing bei voestalpine Precision Strip.

Viele Athleten und Eislaufschuh-Hersteller aus den Niederlanden

Wie die besten Athleten im Speedbereich kommen auch die meisten Hersteller aus den Niederlanden, wo das Eislaufen ein Volkssport mit entsprechender starker Spitze ist. „Bei den Olympischen Spielen und den anderen Wettbewerben räumen zumeist niederländische Läufer die Medaillen ab“, bestätigt Axel Michels, der in Norddeutschland nahe der niederländischen Grenze aufgewachsen ist. Er selbst sieht andere Nationen aber genauso gerne gewinnen – solange sie auf bohlerstrip-Kufen unterwegs sind.

Veröffentlicht am 6. Februar 2026

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