Musikalische Umrahmung von Helge Stiegler mit Uraufführung zweier Kompositionen

Am Samstag, 23. August, hat im PrevenhuberHaus die Buchpräsentation „In Arbeit/At Work“ von der aus Weyer stammenden Künstlerin Petra Lindenbauer stattgefunden. Durch den Abend führten Ilse Halsmayer und Herausgeber Rainald Franz, Kurator im Museum für angewandte Kunst.
Einblicke in vier Jahrzehnte
Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in das vier Jahrzehnte währende kreative Schaffen der Keramikerin. Die Publikation beleuchtet, wie ihre Arbeit eine tiefe Verbindung zum Werkstoff Ton widerspiegelt – eine Verbindung, die sowohl künstlerische Innovation als auch emotionale Tiefe umfasst. Lindenbauer lässt den Ton für sich sprechen, beeinflusst durch Landschaften, kulturelle Einflüsse und ihre eigene Geschichte. Petra Lindenbauers Experimentierfreude und Vielseitigkeit zeigen sich in architektonischen Großprojekten, expressiven Formen und maßgeschneidertem Design für Spitzenrestaurants wie Steirereck, Silvio Nickol im Palais Coburg in Wien und dem Designhotel Wiesergut in Hinterglemm. Für diese sowie auch für private Zwecke entwickelt sie funktionale Kunstwerke wie Tischsets und Service. Ihr Schaffen umfasst auch nicht-funktionale Kunst, die sie auf internationalen Symposien und Ausstellungen präsentiert.
Tochter eines Bildhauers
Aufgewachsen als Tochter eines Bildhauers, war künstlerisches Schaffen für sie immer selbstverständlich. Sie absolvierte eine Keramikausbildung, studierte Kunstgeschichte und kombinierte ostasiatische Techniken mit europäischen Formen. In ihrem Atelier und der „Open Door Gallery“ im südburgenländischen Stadtschlaining kann man die einzigartigen Sets und Gefäße erleben. Die Buchpräsentation wurde mit Musik von Helge Stiegler begleitet und war eine faszinierende Reise in die Welt des Tons. Lindenbauer steht für meisterhafte Keramikkunst zwischen Funktion und Fantasie. Das PrevenhuberHaus ist Samstag und Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.



