Am 25. Juli feierte Hollenstein mit großer Beteiligung der Bevölkerung 45 Jahre Naturpark NÖ Eisenwurzen

Ein Natur- und Kulturjuwel der Region, der „Naturpark NÖ Eisenwurzen“ und der Wentsteinhammer, standen am Samstag im Mittelpunkt einer gelungenen Feier in der Hollensteiner Promau. 1979 hatte die Gemeinde den Antrag an das Land gestellt, einen Naturpark einzurichten, 1980 erwarb die Gemeinde den Wentsteinhammer von den Bundesforsten und 1981 wurde schließlich der Naturpark offiziell anerkannt. Was folgte waren zahlreiche Baumaßnahmen, abgestimmt mit dem Bundesdenkmalamt, und die Sicherungen von schützenswerten Naturjuwelen im Oberen Ybbstal. 2001 wurde schließlich der Naturpark auf Vereinsbeine gestellt, auch das ein silbernes Jubiläum von 25 Jahren. Neu hingegen ist das EU-Leader-Projekt „Wentsteinhammer 2.0“, in dem der Hammer mit Infrastruktur bis hin zum Kinderspielplatz und zu Campingmöglichkeiten erweitert wurden.

Blick zurück und nach vorne
Am 25. Juli konnten Naturpark-Obfrau Christina Forsthuber und Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer zahlreiche Gäste begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz) und Josef Pöchhacker (St. Georgen/Reith) sowie den Präsidenten der Naturparke Österreich, den Waidhofner Bürgermeister Werner Krammer, und den Obmann des angrenzenden Naturparks Ybbstal, den Waidhofner Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneten Mario Wührer, die einen von Anton Jagersberger aus Hohenlehner Honig gebrannten Gin überreicht bekamen. Mit einem Blick zurück und einem Blick nach vorne gestaltete man den Festakt. Obfrau Forsthuber holte weit aus und dankte ihrer Stellvertreterin Stefanie Zindler, Vorgänger Christian Hochauer, Schriftführerin Christine Baron, Wolfgang Kefer, Amtsleiter Raimund Forstenlechner und Rudi Jagersberger, die viel Herzblut in den Naturpark investiert haben. Ein besonderer Dank der Veranstalter galt Willi Bissenberger, der ein Mitbegründer und Träger der Idee schon vor 45 Jahren gewesen ist und der zum Jubiläum eine respektable Publikation über die viereinhalb Jahrzehnte der Geschichte des Naturparks zusammengestellt hat.

Spannendes Begleitprogramm
Bürgermeisterin Zebenholzer spannte den Bogen vom Doppeljubiläum zum Ehrenamt und meinte schließlich: „Dieses Jubiläum gehört uns allen!“ Dem wurde lediglich noch hinzugefügt, dass dem Hohenlehner Forellen-Grillmeister Paul Egger eine Torte überreicht wurde, der just an diesem Tag Geburtstag feierte. Ein interessantes Begleitprogramm für die Festlichkeit gab es beim Hammer. Es reichte von einer Vorlesestation über Bastel- und Spielstationen bis zum „Platterlstanzen“, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher eigenhändig an einem „Nagelbaum“ verewigen konnten.

Gestanzte Platterl mit dem eigenen Namen wurden am Nagelbaum verewigt. © Leo L.

Eis war an diesem heißen Samstag besonders gefragt. © Leo L.

Spannende Spiele wie „Entenfischen“ gefielen den Kindern. © Leo L.

Gemeinsam wurden Samenbomben gefertigt, die die Biodiversität fördern.
© Leo L.

Gute Laune herrschte am Tisch der Familien Christian Hochauer, Franz Steindler und Wolfgang Kefer. © Leo L.

Das „Platterlstanzen“ wurde von Willi Bissenberger, Ferdinand Berginc und Vizebürgermeister Walter Holzknecht (v. l.) fachmännisch begleitet. © Leo L.



