Veröffentlicht am 2. August 2026

„Das Jubiläum gehört uns allen!“

Am 25. Juli feierte Hollenstein mit großer Beteiligung der Bevölkerung 45 Jahre Naturpark NÖ Eisenwurzen

V. l.: Johann Lueger, Josef Pöchhacker, Christina Forsthuber, Mario Wührer, Manuela Zebenholzer, Werner Krammer und Maria Ottenschläger © Leo L.

Ein Natur- und Kulturjuwel der Region, der „Naturpark NÖ Eisenwurzen“ und der Wentsteinhammer, standen am Samstag im Mittelpunkt einer gelungenen Feier in der Hollensteiner Promau. 1979 hatte die Gemeinde den Antrag an das Land gestellt, einen Naturpark einzurichten, 1980 erwarb die Gemeinde den Wentsteinhammer von den Bundesfors­ten und 1981 wurde schließlich der Naturpark offiziell anerkannt. Was folgte waren zahlreiche Baumaßnahmen, abgestimmt mit dem Bundesdenkmalamt, und die Sicherungen von schützenswerten Naturjuwelen im Oberen Ybbs­tal. 2001 wurde schließlich der Naturpark auf Vereinsbeine gestellt, auch das ein silbernes Jubiläum von 25 Jahren. Neu hingegen ist das EU-Leader-Projekt „Wentsteinhammer 2.0“, in dem der Hammer mit Infrastruktur bis hin zum Kinderspielplatz und zu Campingmöglichkeiten erweitert wurden.

Als Leader-Projekt der EU wurde der Wentsteinhammer unter dem Titel „Wentsteinhammer 2.0“ weiterentwickelt. © Leo L.

Blick zurück und nach vorne

Am 25. Juli konnten Naturpark-Obfrau Christina Forsthuber und Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer zahlreiche Gäste begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz) und Josef Pöchhacker (St. Georgen/Reith) sowie den Präsidenten der Naturparke Österreich, den Waidhofner Bürgermeister Werner Krammer, und den Obmann des angrenzenden Naturparks Ybbs­tal, den Waidhofner Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneten Mario Wührer, die einen von Anton Jagersberger aus Hohenlehner Honig gebrannten Gin überreicht bekamen. Mit einem Blick zurück und einem Blick nach vorne gestaltete man den Festakt. Obfrau Forsthuber holte weit aus und dankte ihrer Stellvertreterin Stefanie Zindler, Vorgänger Chris­tian Hochauer, Schriftführerin Christine Baron, Wolfgang Kefer, Amtsleiter Raimund Forstenlechner und Rudi Jagersberger, die viel Herzblut in den Naturpark inves­tiert haben. Ein besonderer Dank der Veranstalter galt Willi Bissenberger, der ein Mitbegründer und Träger der Idee schon vor 45 Jahren gewesen ist und der zum Jubiläum eine respektable Publikation über die viereinhalb Jahrzehnte der Geschichte des Naturparks zusammengestellt hat.

Die Gruppe „M.O.N.“ – „Männer ohne Nerven“ (im Bild) sowie das Bläserensemble „Hea‘ Haufn“ spielten am Festtag auf. © Leo L.

Spannendes Begleitprogramm

Bürgermeisterin Zebenholzer spannte den Bogen vom Doppeljubiläum zum Ehrenamt und meinte schließlich: „Dieses Jubiläum gehört uns allen!“ Dem wurde lediglich noch hinzugefügt, dass dem Hohenlehner Forellen-Grillmeis­ter Paul Egger eine Torte überreicht wurde, der just an diesem Tag Geburtstag feierte. Ein interessantes Begleitprogramm für die Festlichkeit gab es beim Hammer. Es reichte von einer Vorlesestation über Bastel- und Spielstationen bis zum „Platterlstanzen“, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher eigenhändig an einem „Nagelbaum“ verewigen konnten.

Veröffentlicht am 2. August 2026

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