17.000 Unterschriften für den Erhalt der medizinischen Versorgung in Waidhofen – das Herzkomitee zeigt klare Kante gegen den Gesundheitspakt 2040plus

Im April rief Primarius a. D. Alfred Lichtenschopf das Komitee „Herzalarm“ als Antwort auf den vom Land beschlossenen Gesundheitspakt 2040plus ins Leben, um gemeinsam mit seinen Mitstreitern Rudolf Aschauer, Martin Gattermeier, Gerhard Gattringer, Klaus Katzensteiner und Helmut Krenn gegen die drohende Schließung des Notarztstützpunktes in Waidhofen und die Verlegung der Kardiologie und Urologie nach Amstetten vorzugehen. Die vom Komitee initiierte Petition erfuhr breite Unterstützung. Unglaubliche 17.000 Unterschriften konnten online und analog gesammelt werden. Das heißt, fast jeder Zweite im Einzugsgebiet des Notarztstützpunktes, das bis nach Oberösterreich und in die Steiermark reicht, hat unterschrieben. Dafür bedankt sich das Komitee „Herzalarm“ in einem Schreiben:
„Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, an alle unterstützenden Parteien im Versorgungsgebiet des Notarztstützpunktes Waidhofen an der Ybbs“
Großartige 17.000 Unterschriften für den Waidhofner Notarztstützpunkt!
17.000 Unterschriften sind ein klares Votum für die Beibehaltung des Notarztstützpunktes bzw. der Notfallversorgung in ihrer bisherigen hohen Qualität. Und es ist ein überaus kräftiges Zeichen der Zivilbevölkerung, das unseren Stadtpolitikern hilft, unser Anliegen bei den politischen Verantwortlichen mit Nachdruck zu vertreten. Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Versorgungsgebietes und im Besonderen bei der Waidhofner Stadtpolitik, namentlich bei Bürgermeister Werner Krammer, Vizebürgermeister Armin Bahr und Stadtrat Dowalil.
Wie soll‘s weitergehen?
Vorsichtiger Optimismus macht sich breit, dass unsere guten Argumente nun auch Beachtung finden werden. Allerdings gab es seitens der Landespolitik respektive der verantwortlichen Stellen (LGA, Notruf NÖ …) bisher noch keine Zusage, mit uns Experten vor Ort in Kontakt zu treten. Daher werden wir mithilfe unserer lokalen Politiker und der basisdemokratischen Kraft von 17.000 BürgerInnen darauf dringen, dass konstruktive Gespräche terminisiert werden und die ersatzlose Liquidierung des Notarztstützpunktes Waidhofen/Ybbs zurückgenommen wird.
Und in naher Zukunft?
Unser zivilgesellschaftlicher, überparteilicher Kampf um die medizinische Versorgung geht weiter! In der geographisch sensibelsten Region Niederösterreichs, aber auch Oberösterreichs und der Steiermark (!) geht es nicht nur um die notärztliche Versorgung, sondern auch um die derzeit sehr gute Ausstattung des Landesklinikums, das lt. Plan 2040, zu einer Geriatrie degradiert werden soll. Daher werden wir Anfang 2025 unser Anliegen um das Thema „Existentielle Bedrohung des Krankenhauses Waidhofen/Ybbs“ erweitern und ersuchen Sie alle jetzt schon um Ihre großartige Unterstützung!
Ihr Team „Herzalarm – SOS Notarzt – jede Minute zählt“

