Im Rahmen des Allhartsberger Marktfestes verlieh die Gemeinde dem langjährigen Bürgermeister und nun in die Landesregierung aufgestiegenen Anton Kasser die Ehrenbürgerwürde

Nach der traditionell am Beginn stehenden Feldmesse, feierlich gestaltet von Pfarrer Pater Vitus Weichselbaumer und der Trachten-musikkapelle Allhartsberg unter der Leitung von Kapellmeister Markus Mistelbauer, wurde dem langjährigen Bürgermeister Anton Kasser die Ehrenbürgerwürde verliehen. Der Moderator der Feier und langjährige Wegbegleiter Josef Hörndler hatte nachgezählt, dass Kasser nicht nur fast 31 Jahre, sondern genauer 365 Monate oder 11.130 Tage lang die Geschicke der Gemeinde geleitet hatte. Er holte Tochter Rebekka, Kapellmeister Markus Mistelbauer, Kassers Nachbarn in Wallmersdorf Maximilian Hinterbauer und Landtagsabgeordneten Mario Wührer auf die Bühne, um den bisherigen Weg des Landesrats zu beleuchten. Laudator Nationalratspräsident a. D. Wolfgang Sobotka zitierte Hannah Arendt und attestierte dem Landesrat die Fähigkeit, „mit den Füßen fest am Boden zu stehen und gleichzeitig zu wissen, wohin es gehen muss, dass es besser wird.“ Kassers Markenzeichen in all seinen Funktionen sei es, dass er gleichzeitig Haltung, Mut und Standing beweise. Bürgermeisterin Lisa Schallauer bestätigte, dass der Beschluss zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft über alle Parteigrenzen hinweg einstimmig beschlossen worden war und der Rahmen, der die Urkunde fasst, aus Allhartsberger Birnbaumholz gefertigt ist, als ein Symbol für die Verbundenheit mit Landwirtschaft, Kultur und Region. Der Geehrte dankte für die erwiesene Ehre. „Wenn man so eine Auszeichnung bekommt, dann ist das eine Art Oscar der Politik“, sagte Kasser.





