Veröffentlicht am 6. August 2026

Brand in einer Wohnanlage in Kematen/Ybbs

150 Feuerwehrmitglieder kämpften gegen die Flammen in einer Wohnhausanlage. Rund 60 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden, zahlreiche Wohnungen sind vom Brand betroffen.

© Karin N.

14:17 Uhr: Ein Mehrparteienhaus an der B121 in Kematen/Ybbs brennt. Die Feuerwehren Allhartsberg, Kematen, Hiesbach, Rosenau, Niederhausleiten-Höfing, Amstetten, Sonntagberg & Waidhofen/Ybbs sind vor Ort.

Update 14:36 Uhr: Aufgrund des Feuerwehreinsatzes ist die B121 in Kematen an der Ybbs gesperrt.

Update 16:06 Uhr: Rund 120 Feuerwehrleute von neun Feuerwehren stehen derzeit im Einsatz. Eine verletzte Person wurde vom Rettungsdienst abtransportiert. In welches Krankenhaus sie gebracht wurde, ist derzeit nicht bekannt. Der Rauch ist weiterhin deutlich sichtbar und Flammen schlagen aus dem Dach.


Großbrand hält Kematen stundenlang in Atem

150 Feuerwehrmitglieder kämpften gegen die Flammen in einer Wohnhausanlage. Rund 60 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden, zahlreiche Wohnungen sind vom Brand betroffen.

150 Feuerwehrmitglieder standen am Donnerstagnachmittag bei einem Großbrand in einer Wohnhausanlage in Kematen an der Ybbs im Einsatz. Das Feuer griff auf den Dachstuhl über und richtete schwere Schäden an. Rund 60 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

Gegen 13.45 Uhr brach am 6. August in einer Wohnhausanlage in Kematen an der Ybbs ein Brand aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach. Dichter Rauch war weithin sichtbar. Nach bisherigen Angaben dürften die Flammen von einem Balkon auf den Dachstuhl übergegriffen haben. Das Feuer breitete sich rasch aus. Insgesamt standen rund 150 Mitglieder von zwölf Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen im Einsatz. Mehrere Atemschutztrupps sowie Hubrettungsfahrzeuge wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten 24 Wohnungen evakuiert werden. Rund 60 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Nach Angaben von Notruf NÖ waren 17 Wohneinheiten unmittelbar vom Brand betroffen. Mehrere Wohnungen dürften vorerst nicht mehr bewohnbar sein.

Auch das Rote Kreuz war mit 17 Mitarbeitern sowie einem Kriseninterventionsteam vor Ort. Mehr als 40 Betroffene wurden zunächst betreut und anschließend in die örtliche Festhalle gebracht. Die Gemeinde organisierte Ersatzquartiere. Nach Angaben der Einsatzkräfte konnten die Bewohner später großteils bei Verwandten oder Freunden unterkommen. Zu den Verletzten lagen zunächst unterschiedliche Angaben vor. Während das Bezirksfeuerwehrkommando von einer Person berichtete, die ins Krankenhaus gebracht wurde, teilte Notruf NÖ mit, dass zwei Leichtverletzte ins Spital transportiert worden seien.

Atemschutztrupps konnten zudem mehrere Tiere aus dem Gebäude retten. Eine besondere Belastung für die Einsatzkräfte stellte die große Hitze dar, die vor allem den Feuerwehrmitgliedern unter Atemschutz viel abverlangte. Auch am Abend waren die Feuerwehren noch mit Nachlöscharbeiten und Kontrollen beschäftigt. Die Wohnungen wurden durchsucht und das Gebäude zusätzlich vor angekündigten Unwettern gesichert, um weitere Schäden zu verhindern. Die Bundesstraße im Bereich des Einsatzortes blieb noch mehrere Stunden gesperrt.


Instagram Posting der FF Waidhofen/Ybbs-Stadt | Screenhshot Instagram

Facebook Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Kematen/Ybbs:

Screenshot Facebook

Video Update:

zVg 14:52 Uhr
zVg 14:06 Uhr
Veröffentlicht am 6. August 2026

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