Spektakulärer Mondaufgang über der Basilika wurde von Fritz Bachner und Martin Wieser festgehalten

Als Fotograf kann man viel planen und vorbereiten, doch manchmal braucht man etwas ganz Einfaches, aber nicht Greifbares: das entscheidende Quäntchen Glück. Genau dieses hatten die beiden international anerkannten Spitzenfotografen der Region Fritz Bachner und Martin Wieser am Dienstag, 3. März, beim Versuch, den Mondaufgang über der Basilika Sonntagberg festzuhalten.
Ort – ein schmaler, kaum hundert Meter langer Streifen in St. Georgen/Klaus – sowie Zeit waren im Vorhinein ausgewählt worden, nicht planbar war allerdings das Wetter. Und laut Wettervorhersage würde man in dieser Hinsicht Pech haben: Statt klarer Sicht sollten bei Mondaufgang Wolken und Regen die Sicht im Mostviertel verfinstern. Doch zum Glück hat die Natur ihre eigenen Regeln und hält sich nicht unbedingt an meteorologische Voraussagen: Exakt in dem Augenblick, als sich der Mond der Kuppel der Wallfahrtskirche näherte, riss die Wolkendecke auf und der Erdtrabant schob sich golden über die Basilika Sonntagberg. Nur kurz währte dieser perfekte Moment, doch er reichte für Bachner und Wieser, um unvergleichliche Aufnahmen dieses Naturschauspiels festzuhalten. Wenn man die Fotos betrachtet, kann man nur staunen – über die exakte Planung der Fotografen, dieses Wunder der Natur und den Zufall für das nötige Quäntchen Glück.


