Ausbau der B 121 im Bereich Heide in Kematen

Die Landesstraße B 121 im Bereich „Heide“ in Kematen wurde durch den Ausbau auf einer Länge von rund 1,0 km verkehrssicherer gestaltet. Am 17. November hat Landtagsabgeordneter Alexander Schnabel in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer gemeinsam mit Bürgermeisterin Juliane Günther und dem Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten Franz Stiedl die Fertigstellung für den Sicherheitsausbau B 121 „Heide“ in Kematen vorgenommen.
14.000 Fahrzeuge täglich
2025 hat der NÖ Straßendienst gemeinsam mit der Marktgemeinde Kematen die Sanierung der B 121 im Abschnitt des Kreuzungsbereiches mit der L 6211 beschlossen, da es hier immer wieder zu Verkehrsunfällen (Auffahrunfälle) gekommen und diese Kreuzung bereits als Unfallhäufungsstelle bekannt ist. Zusätzlich quert in diesem Bereich ein stark frequentierter Wanderweg (Schneerosenweg) die B 121. Die Landesstraße B 121 ist in diesem Bereich mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von rund 14.000 Fahrzeugen am Tag frequentiert.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 230.000 Euro erfolgte im Vorjahr die Sanierung des ersten Abschnittes inklusive Kreisverkehr Wirtschaftspark Kematen. Für 2026 ist als Lückenschluss noch der Ausbau der Kreuzung mit der L 6214/Zufahrt Metran geplant.
Ausführung 2025
Der Sicherheitsausbau 2025 umfasste die Errichtung von entsprechenden Linksabbiege- und Rechtsabbiegespuren sowie einer Beschleunigungspur von der L 6211 in die B 121 Richtung Kematen. Der Kreuzungspunkt mit Einbindung der L 6211 wurde dafür um ca. 150 m in Richtung Waidhofen zu einer bestehenden Zufahrt in ein Gewerbegebiet verschoben. Diese Maßnahme ermöglichte die Errichtung eines verkehrssicheren RVS-konformen Verkehrsknotens unter Reduzierung der Zufahrten direkt in die B 121.
Gleichzeitig wurde durch die Gemeinde eine Rad- und Gehwegunterführung zur sicheren Querung der B 121 für Fußgänger und Radfahrer errichtet, die auch eine Verbindung zum Wanderweg (Schneerosenweg) darstellt. An der Bestandsfahrbahn wurden die oberen bituminösen Lagen abgefräst und anschließend über die gesamte Fläche von ca. 12.000 m² neu aufgebracht.
Die Bauarbeiten wurden von der Straßenmeisterei Amstetten-Süd sowie der Brückenmeisterei Aschbach in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen aus der Region ausgeführt. Sie haben im Mai 2025 begonnen und konnten nunmehr abgeschlossen werden. Von den rund 1.130.000 Euro Gesamtbaukosten des Bauabschnittes 2025 werden vom Land NÖ rund 800.000 Euro und von der Marktgemeinde Kematen rund 330.000 Euro getragen.
Der NÖ Straßendienst bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten.

