Waidhofner Familienbetrieb wird Teil des Ybbsitzer Unternehmens

Die Fuchs Metalltechnik GmbH mit Sitz in Ybbsitz übernimmt mit 1. Juli 2026 die Drahtbiegetechnik Lueger GmbH aus Waidhofen an der Ybbs. Das Unternehmen setzt damit einen weiteren Schritt in seiner strategischen Entwicklung und stärkt den Bereich Drahtverarbeitung.
Seit 2000 in der Drahtbiegetechnik
Gegründet wurde die Drahtbiegetechnik Lueger GmbH im Jahr 2000 von Siegfried und Monika Lueger. Gestartet wurde damals im RIZ Amstetten – mit nur einer Maschine. Bereits drei Jahre später übersiedelte der Betrieb nach Waidhofen an der Ybbs, wo seither am Standort in der Burgfriedstraße auf der Zell produziert wird.
Über die Jahre entwickelte sich das Unternehmen zu einem spezialisierten Anbieter für präzise und flexible Drahtbiegelösungen.
Kreis schließt sich für Siegfried Lueger
Für Firmengründer Siegfried Lueger hat die Übergabe auch eine persönliche Komponente. Seine berufliche Laufbahn begann einst als Werkzeugmacher und Technischer Zeichner bei der Firma Fuchs. Mit seiner Pensionierung und der Übernahme seines eigenen Unternehmens durch Fuchs Metalltechnik schließt sich nun gewissermaßen der Kreis.
Produktion bleibt vorerst in Waidhofen
Die Fertigung der Drahtbiegetechnik Lueger wird vorerst am bisherigen Standort in Waidhofen weitergeführt. Sobald der neue Produktionsstandort von Fuchs Metalltechnik in Opponitz fertiggestellt ist, soll der gesamte Drahtbiegebereich – sowohl aus Ybbsitz als auch von Lueger – dorthin übersiedeln.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Fertigung der Drahtbiegetechnik Lueger GmbH werden übernommen. Damit sollen bestehendes Fachwissen, eingespielte Abläufe und die Betreuung der bisherigen Kunden erhalten bleiben.
„Mit der Integration von Drahtbiegetechnik Lueger sichern wir wertvolles Know-how in der Region und schaffen eine gute Basis für die weitere Entwicklung dieses Bereichs“, erklären die Geschäftsführer Markus Felber und Thomas Hochauer. „Uns ist wichtig, Kontinuität für Kunden und Mitarbeitende zu gewährleisten und die Kompetenzen künftig gebündelt weiterzuentwickeln.“

