Der Notarzthubschrauber Christophorus 15 flog einen der beiden Personen mit schweren Blessuren in ein Krankenhaus.

75 Feuerwehrmitglieder von fünf Feuerwehren (St. Peter/Au, Weistrach, Seitenstetten-Markt, Seitenstetten-Dorf, Wolfsbach) sowie Rettung und Polizei rückten heute zum Absturz eines Gyrocopters im Gemeindegebet von Seitenstetten, nahe eines Flugplatzes, aus. Die beiden Insassen mussten bei der Ankunft der Feuerwehren nicht mehr aus dem Flugobjekt befreit werden, allerdings musste der Brand gelöscht werden.
Der Notarzthubschrauber Christophorus 15 flog einen der beiden Personen mit schweren Blessuren in ein Krankenhaus. Der andere Mann wurde von der Rettung mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren.
Zu dem Vorfall kam es kurz vor 13.30 Uhr. Der Tragschrauber landete auf einer Wiese in der Nähe des Flugplatzes in der Mostviertler Gemeinde. Die Ursache war vorerst unbekannt. Mittlerweile konnten die meisten Feuerwehrmitglieder ihren Einsatz beenden. Die Feuerwehr Amstetten kümmert sich um den Abtransport des Gyrocopters.
Update 05.08.2026 13:45 Uhr – Presseaussendung der Polizei Niederösterreich
Es wurde am 4. August 2026, gegen 13:30 Uhr, Anzeige erstattet, dass vom Flugplatz Seitenstetten ein Gyrocopter abgehoben sei, wobei der Pilot kurz darauf einen Notruf über eine Notlandung absetzte. Der 75-jährige Copilot aus dem Bezirk Wr. Neustadt gab an, dass es kurz nach dem Start zu einem Leistungsverlust des Motors gekommen sei. Aus diesem Grund habe der 70-jährige Pilot aus dem Bezirk Mödling versucht, einen Notlandeplatz zu erreichen, was ihm bei einer nahegelegenen Wiese auch gelang. Dabei wurde eine Notlandung mittels Autorotation eingeleitet. Es sei jedoch aufgrund der zu geringen Geschwindigkeit zu einem harten Aufsetzen aus einigen Metern gekommen. Der Copilot konnte selbständig den Gyrocopter verlassen und befreite den Piloten aus seinem Sitz. Im Anschluss hat sich das Fluggerät aus eigenem entzündet.
Die Freiwillige Feuerwehr konnte den kleinräumigen Brand sofort unter Kontrolle bringen.
Der Pilot erlitt schwere und der Copilot leichte Verletzungen. Sie wurden in das Universitätsklinikum St. Pölten bzw. in das Landesklinikum Amstetten verbracht.




