Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen/Reith feierte am Wochenende unter großer Beteiligung der Bevölkerung in Anwesenheit von viel Prominenz ihr 125-jähriges Bestehen

Bei diesem Fest war ganz St. Georgen auf den Beinen. Denn die Freiwillige Feuerwehr ist in der Bevölkerung fest verankert. 49 Aktive und 19 Reservisten sind im Stand der Feuerwehr verzeichnet. Damit ist in der 540-Seelen-Gemeinde jede achte Person Feuerwehrmitglied und jede elfte in der Wehr im Aktivenstand. Das freut nicht nur Kommandant Stefan Göttlinger, sondern auch Bürgermeister Josef Pöchhacker. Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer kam persönlich ins Obere Ybbstal angereist, um den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr zum Jubiläum zu gratulieren.
Fest für alle in St. Georgen
Bereits am Samstag, 23. August, sorgten der Musikverein St. Georgen/Reith und die „Kronwildkrainer“ bis in die Morgenstunden für beste Stimmung. In einer Schauübung am Samstagnachmittag bot die Reitherer Feuerwehr eine beeindruckende Leistungsschau und stellte ihre Ausrüstung vor, die auf Höhe der Zeit im Dienst der Bevölkerung steht. Der Sonntag begann mit einer Feuerwehrmesse, zelebriert von Pfarrer und Feuerwehrkurat Johann Wurzer, in der dieser auf die besonderen Aspekte des Helfens einging. Musikalisch gestaltet wurden die Messe und der Vormittag von der Blasmusik Kogelsbach unter der gekonnten Leitung von Kapellmeisterin Franziska Heigl. Den darauffolgenden Festakt moderierte mit Charme und Humor Julia Schölnhammer. Feuerwehr-Kommandant Stefan Göttlinger konnte zusätzlich zur Bevölkerung Feuerwehr-Delegationen aus Opponitz, Hollenstein, Ybbsitz und Göstling begrüßen. Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer unterstrich in ihrer Festrede die Bedeutung der Feuerwehr im Sicherheitsnetz des ländlichen Raums und gratulierte der jubilierenden Feuerwehr.
Wertvolle Festschrift wurde präsentiert
Bürgermeister Josef Pöchhacker präsentierte gemeinsam mit dem Kommando eine 68 Seiten starke Festschrift. Abschnittskommandant Leo Herzog überreichte dem Kommandanten ein Bild mit Widmung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Kommandant Göttlinger ging in seiner Rede auf die bewegte Geschichte seit der Gründung der Feuerwehr im Jahr 1900 unter dem Gründungshauptmann Franz Baumann ein. Das erste Gerätehaus war im Gasthaus Theresia Teufel untergebracht. Eine vierrädrige Handdruckspritze war damals der ganze Stolz der Gründer. „125 Jahre, das ist ein Zeitraum, der Generationen umfasst, in dem viele Meilensteine gesetzt wurden und in dem Zusammenhalt, Engagement und Zuversicht die Geschichte der Feuerwehr geprägt hat, eine Geschichte der Verantwortung mit Stolz und in Demut“, so Göttlinger in seiner Rede, in der er die Geschichte der Reitherer Feuerwehr Revue passieren ließ. Musikalisch wurde der Sonntag mit der Blasmusik Kogelsbach und der „Höhenrausch Musi“ aus Göstling zu einem vergnügten Fest für Freunde und Familien.






