Mit 1.Juli rückte nun mit Gudrun Höfner auch eine neue Stellvertreterin nach, nachdem Isabella Müllner sich im Frühjahr neuen Aufgaben zugewendet hat.

Erst vor drei Jahren war Gerald Pöchhacker der damals scheidenden Geschäftsstellenleiterin des Waidhofner Arbeitsmarktservce (AMS), Anita Prüller, in ihrer Funktion nachgefolgt. Mit 1.Juli rückte nun mit Gudrun Höfner auch eine neue Stellvertreterin nach, nachdem Isabella Müllner sich im Frühjahr neuen Aufgaben zugewendet hat. Höfner kommt vom Arbeitsamt Lilienfeld, wo sie im Bereich Erstservice gearbeitet hatte. In Waidhofen übernimmt sie zusätzlich zur Stellvertretung in der Geschäftsstellenleitung auch die Abteilungsleitung der Bereiche Jobservice und Erstservice wahr. „Die Größe und auch die Gegebenheiten hier in Waidhofen sind sehr vergleichbar mit der Situation am AMS Lilienfeld“, sagt Höfner, die die florierende Geschäftsstelle im Ybbstal von Vertretungen her bereits kennt. Daher weiß sie auch, dass das AMS Waidhofen mit 231 arbeitssuchend gemeldeten Frauen und 214 arbeitslosen Männern gegenüber 316 freien Stellen NÖ-weit gut aufgestellt ist. „Im Mai ist die Arbeitslosigkeit im Einzugsbereich wieder etwas von 3,4% auf 3,2% gesunken“, sagt Pöchhacker, was auf einen leicht spürbaren Wirtschaftsaufschwung und die große Innovationskraft der regionalen Betriebe zurückzuführen ist. Bei leicht rückläufigen Arbeitslosenzahlen gehört die Geschäftsstelle zu den fünf besten Bezirksstellen in NÖ.
„Frauen und Jugendliche fördern“
Als persönliche Herausforderung hat sich Höfner die Förderung von Frauen und Jugendlichen gesetzt. „Das sind keine einfachen Bereiche, fordern aber unsere besondere Aufmerksamkeit“, sagt Höfner.
Führungserfahrung hat sie auch als Unternehmerin: Zwei Jahre lang führte sie erfolgreich ein Kaffeehaus im Bezirk Lilienfeld, wodurch ihr auch die Sorgen der Selbstständigen nicht unbekannt sind. In der Geschäftsstelle in der Schöffelstraße 4 wurde sie bereits gut aufgenommen. „Das wertschätzende Miteinander, das gute Arbeitsklima und der produktive Arbeitszugang sind sehr angenehm und vielversprechend“, sagt Höfner. Pöchhacker ergänzt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, um gemeinsam zu arbeiten, gemeinsam ein Ziel zu finden und gemeinsam etwas zu bewegen.“



