Forster sorgt für Ruhe entlang der Koralmbahn

Wenn im Dezember die Koralmbahn offiziell eröffnet wird, geht eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Österreichs in Betrieb. Damit die Fahrt nicht nur schnell, sondern auch leise verläuft, sorgen Lärmschutzwände von Forster entlang der Trasse für Ruhe in den Anrainergemeinden.
Forster, mit Sitz in Waidhofen, zählt seit Jahrzehnten zu Europas führenden Herstellern von Lärmschutzsystemen. Das Familienunternehmen begleitet das Projekt Koralmbahn seit den frühen 2000er-Jahren als verlässlicher Partner der ÖBB und ihrer Baufirmen. In zahlreichen Bauabschnitten – von Graz-Werndorf über den Hengsbergtunnel bis Grafenstein – kamen FONOCON Lärmschutzsysteme zum Einsatz. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 150.000 m² Lärmschutzelemente geliefert und montiert.

Längster Eisenbahntunnel Österreichs
Das Herzstück der neuen Strecke ist der Koralmtunnel. Er durchquert die Koralpe zwischen St. Andrä im Lavanttal und Deutschlandsberg. Neben klassischen Lärmschutzwänden wurden hier auch Tunnelverkleidungen installiert. Besonders an den Ein- und Ausfahrtsportalen ist gezielte Schallabsorption entscheidend: Glatte Tunnelwände würden den Schall sonst reflektieren und die Umgebung stärker belasten.
Hochgeschwindigkeitsstrecken stellen hohe Anforderungen an den Lärmschutz. Die hochabsorbierenden Aluminiumelemente von Forster erfüllen diese Anforderungen zuverlässig und reduzieren den Lärm für die Anwohner deutlich. Damit leistet das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zu Lebensqualität und Umweltschutz – Werte, die fest im Forster-Leitbild verankert sind.

