Der Sonntagberg, dessen Basilika und dessen Mostbirnblütenlandschaft bildeten die frühlingshafte Bühne für eine besondere Wallfahrt zur Dreifaltigkeit

„Dem Himmel näher am Sonntagberg.“ Dieser Spruch erfüllte sich für viele am vergangenen Sonntag, als die Organisatoren – zuvorderst die „Stubenmusik Berger“ mit Georg Berger an der Spitze – zur Musikantenwallfahrt luden. Eine lange Wallfahrtsprozession zog den Berg hinauf, um dort auf eine bereits vollbesetzte Basilika und eine Tausendschaft von Volksmusikbegeisterten zu treffen.

Superior Pater Franz Hörmann empfing die Wallfahrer, mit denen er feierlich in die Kirche einzog. Die Messe wurde von hochrangigen Ensembles an Volksmusikanten und Sängern aus dem Mostviertel gestaltet, darunter der Damenchor „Lyra“, die „Mostbradlmusi“, „ZiachSoatnMusi“ von Johannes Lagler, ein Bläserensemble der Trachtenmusikkapelle Winklarn und die „Stubenmusik Berger“.

Feierliches Hochamt mit vielen Höhepunkten
Ein besonderer Augenblick war die Uraufführung des „Ave Maria“ aus der Feder der „Stubenmusik Berger“, zu dem Solist Georg Berger in der Basilika anhob. Ob im „Halleluja“ oder im „Ybbstaler Vater unser“, es erhob sich eine Stimmung der Freude und Feierlichkeit. Pater Franz spannte ausgehend von den Gedanken zum Evangelium den Bogen zur Volksmusik, in dem er den Wiener Erzbischof zitierte: „Nehmt Gottes Melodie in euch auf!“
Als die ganze Kirche zum Abschluss „Is wo a Landl“ anstimmte, war die Stimmung perfekt und man wusste: Die Musikantenwallfahrt übertraf einmal mehr alle Erwartungen. Im Anschluss musizierten die Ensembles vor der Basilika, im Gasthaus Lagler und beim Feuerwehrhaus Doppel.





