Veröffentlicht am 5. März 2026

In memoriam Florian Fuchsluger

„Wenn man ihn gebraucht hat, war er da!“

Florian Fuchsluger ist am 2. März 2026 verstorben

Landwirt, Unternehmer, Familienmensch, Mitarbeiter der Stadt, Ehrenamtlicher bei der Feuerwehr, Mitmensch. Florian Fuchsluger vom Hause „Schick“ wurde am 2. März nach kurzer Krankheit, jedoch völlig unerwartet, im 55. Lebensjahr von einem unergründlichen Schicksal aus dem Leben gerissen.

„Ein Mann für alles“

Fragt man Arbeitskollegen, Freunde, Vorgesetzte, Landwirte, Feuerwehr und Verwandte danach, wie sie ihn beschreiben würden, so hört man immer denselben Satz: „Wenn man ihn gebraucht hat, war er da.“ Florian war im Leben der Stadt eine Ausnahmeerscheinung. Als Mitarbeiter des Bauhofs wird er von seinen Kollegen und Vorgesetzten als ein Mensch beschrieben, der sich unaufdringlich einbrachte, aber „alles konnte“: Sei es als Leiter des Winterdienstes, sei es als Problemlöser in technischen Fragen oder in der Elektrik, sei es beim Kraftwerk. Florian war da, überlegte scharf und präzise, tüftelte und löste das Problem, so kniffelig es sich auch stellte.

Er war der „Mann für alles“, dabei stets bescheiden und unaufdringlich, allen sympathisch. In jeder seiner Aufgaben konnten sich seinen Mitarbeitenden glücklich schätzen, ihn „bei der Hand zu haben“. Sein herzlicher und tiefgründiger Humor, seine Fähigkeit, zuerst einmal zuzuhören, sein freundlicher Umgang mit jedem und allem; keinen Zweiten so wie ihn konnte man finden.

„Er war zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, auch am Sonntag um 2 Uhr nachts, wenn man ihn zur Behebung eines Problems brauchte, ist er sofort da gewesen“, heißt es im Bauhof. Kameradschaft war für ihn ein selbstverständliches Gebot, Freundschaft eine beständige Währung, die Familie war ihm immer das Wichtigste und das Höchste.

Gründung der „Regionalhütten“ gemeinsam mit seiner Familie

Er war sich für keine Arbeit zu schade, ging jedes Problem lösungsorientiert an, gab niemals auf, bevor eine Gefahr nicht abgewandt war. Viele Projekte tragen seine Handschrift, viele kreative Lösungen waren seine „Erfindung“. Die Landwirtschaft und die Holzarbeit waren ihm ein unverhandelbarer Auftrag. Die Gründung von vier Bauernläden, den sogenannten „Regionalhütten“, war ihm unternehmerische Herausforderung. Sie wurden in anderen Orten von Initiativen zum Vorbild genommen, wobei ihm der Servicegedanke und Einsatz für seine Kolleginnen und Kollegen aus der Bauernschaft sein vorrangiges Anliegen war.

„Wenn man ihn gebraucht hat, war er da!“ Man würde ihn noch vielfach brauchen, aber er wird nicht mehr da sein. Das werden viele, die mit ihm zu tun hatten, schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Das tiefste Mitgefühl des Ybbstaler-Teams gilt seiner Familie.

Der Ybbstaler berichtete erst letzte Woche über die Erfolgsgeschichte der Zeller Regionalhütte – eine Erfolgsgeschichte von Florian Fuchsluger und seiner Familie.

Veröffentlicht am 5. März 2026

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