Veröffentlicht am 16. April 2026

Jagd, Gemeinschaft und Musik

Waidhofner Jagdgesellschaften I und II luden in Konradsheim zum Jägerball

Über die Trachten-Gutscheine, gesponsert von „Soxi-Jagd“ (Sonja & Maximilian Soxberger aus Biberbach), durften sich Gerald Pechhacker (l.) und Ingrid Hochholzer (2. v. l.) freuen. zVg

Auch wenn man bei Jagd wohl zuerst an Wald und Wild denkt, bewiesen die Waidhofner Jagdgesellschaften I und II beim traditionellen Jägerball am 11. April wieder, dass diese viel mehr umfasst. So sind Jagd und Musik eng verbunden, was sich bereits bei der offiziellen Eröffnung im Gasthaus Schatzöd durch die Waidhofner Jagdhornbläser zeigte. Mit Hörnerklang richtig eingestimmt, wurden die zahlreichen Gäste, darunter auch Bürgermeis­ter Werner Krammer und Landesjägermeis­ter-Stellvertreter Franz Hochholzer, von Jagdleiter Anton Schörg­hofer herzlich begrüßt.

Die Konradsheimer Schuhplatter beeindruckten mit einem starken Auftritt und brachten den Tanzboden in der Schatzöd zum Beben. zVg

Thomas Huber – Schützenkönig

Zur Jagd gehört auch die Zielgenauigkeit, weshalb bereits am Freitag-, aber auch noch am Samstagabend das Preisschießen am Programm stand. In der Allgemeinen Klasse siegte Thomas Huber mit 1×49 Ringen, darauf folgten Heinz Rappold mit 3×48 Ringen und Iris Landl mit 2×48 Ringen. In der Damen-Klasse hatte Eva Mitterer mit 1×48 Ringen die Nase vorn, auf Platz zwei landete Manuela Landl (1×47 Ringe) und auf Platz drei Hanna Kronsteiner (1×47 Ringe). Diese wurden für ihre Treffkünste mit Wild-Abschüssen und weiteren Preisen belohnt. Wer sich mehr auf sein Glück als auf seine Treffsicherheit verlassen musste, ging aber ebenfalls nicht leer aus, denn bei der Tombola gab es wieder tolle Preise von hausgemachten Mehlspeisen bis zu Sachpreisen zu gewinnen. Überdies wurde unter allen Ballgäs­ten je ein Trachten-Gutschein für Damen sowie für Herren verlost. Damit neu einkleiden dürfen sich Ingrid Hochholzer und Gerhard Pechhacker.

Die Waidhofner Jagdhornbläser eröffneten den Ball. zVg

Was ebenfalls bei der Jägerschaft hochgehalten wird, sind Gemeinschaft und Gemütlichkeit – und gerade diese machten den Jägerball wieder zu einem unvergesslichen Abend. Sei es beim Anstoßen in der Jägerbar, bei einer schwungvollen Runde am Tanzparkett zu den Klängen der „Dirndlrocker“, beim Bestaunen der Mitternachtseinlage der Konradsheimer Schuhplattler oder beim Tratscherl mit Bekannten – der Jägerball spielte alle Stückerl.

Gut gelaunt ging es durch den Abend. zVg
Ambros Schörghofer sen. (r.), ehemals Jagdleiter der Jagdgenossenschaft Waidhofen II und der treuester Jägerball-Besucher seit Jahrzehnten, freute sich über ein riesiges Jausenbrezel. zVg
Fesche „Dirndln“ in der Jägerbar zVg

Veröffentlicht am 16. April 2026

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