Constantin Böhm-Bruynincx (13 Jahre) hat ein echtes Abenteuer erlebt, und zwar beim WWF-Camp in Rumänien.

Die Sommerferien – eine schier endlos lange Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen, zu entspannen, mit Freunden zu spielen, dem Nichtstun zu frönen oder zumindest davon zu träumen, ein Abenteuer zu erleben. Bei Constantin Böhm-Bruynincx (13 Jahre) blieb es allerdings nicht nur beim Träumen, er hat ein echtes Abenteuer erlebt, und zwar beim WWF-Camp in Rumänien.
Diese Camps finden jedes Jahr im Sommer statt und sollen die Natur erleb- und begreifbar machen sowie Einblicke in Ökosysteme wie Naturparks, Biosphärenreservate und WWF-Projektgebiete bieten. „In den letzten zwei Jahren war ich bei den Juniorcamps in Berchtesgaden, das ist noch nicht so weit weg“, erklärt er. Die Juniorcamps sind für Sieben- bis Zwölfjährige gedacht, und die sind für den naturbegeisterten Constantin bald zu wenig. Aber seine Mutter entdeckt, dass es auch WWF-Camps für Jugendliche von 13 bis 21 Jahre gibt. Eines davon führt unter dem Motto „Karpaten-Abenteuer: Bär, Wald, Wildnis“ nach Rumänien, genauer gesagt in den Nationalpark Piatra Craiului. Constantins Begeisterung ist geweckt und bald ist klar: Von 4. bis 15. August geht es für ihn nach Rumänien.

Mit dem Zug nach Rumänien
Schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer für sich. Als einziger Österreicher der 18-köpfigen Gruppe, die sich zum Großteil aus Deutschen und einem Schweizer zusammensetzt, steigt er am 4. August in Linz in den Zug. Von dort geht es nach Wien und mit dem Nachtzug nach Brasov, danach ist noch eine einstündige Busfahrt zu ihrem Ziel, dem Nationalpark, zu bewältigen. „Wir waren, glaub ich, etwa 17 Stunden unterwegs“, erinnert sich der 13-Jährige. Dass er anfangs niemanden kennt, ist für ihn kein Problem, er findet schnell Anschluss – immerhin eint die Gruppe ihr Interesse für Natur und Umwelt. An Langeweile ist beim Camp kaum zu denken. Die Camp-Betreuer, mit denen sich die Jugendlichen auch auf Englisch unterhalten, führen sie durch das UNESCO-Weltnaturerbe der Buchen-Urwälder der Karpaten, wobei auch drei- bis sechsstündige Wanderungen am Programm stehen. „Wir waren immer drei Tage auf einer Hütte, dann sind wir zur nächsten Hütte gegangen.
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