Ein hoher Besuch und eine große Ehre wurde der Opponitzer ÖVP-Liste „Wir für Opponitz“ mit dem Besuch von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zuteil

Der Gemeindepartei der ÖVP-Liste „Wir für Opponitz“ hatte die Ehre eines ungewöhnlich hohen Besuchs. Bundesministerin Klaudia Tanner stellte sich am Aschermittwoch, 18. Februar, beim Kirchenwirt in Opponitz ein, um die Parteitagsrede für Parteiobmann Bürgermeister Johann Lueger und sein Team zu halten.
Beeindruckende Bilanz
Nach dem Totengedenken lieferte Lueger seinen Tätigkeitsbericht ab, der sich, der Größe der Gemeinde angemessen, sehen lassen konnte. Lueger hat 2015 in turbulenten Zeiten die Partei übernommen und sich erfolgreich zum Bürgermeister wählen lassen. Die folgenden Gemeinderatswahlgänge brachten Luegers Team jeweils Mandatsgewinne, die sich zuletzt mit geringen Verlusten konsolidieren konnten. „Die Adaptierung der ÖVP-nahen Liste unter neuem Namen hat die Partei geöffnet und Personen zur Mitarbeit ins Boot holen können, die wir sonst nicht dazu motivieren hätten können“, sagte Lueger im Rückblick. Die Parteiarbeit erstreckte sich im abgelaufenen Jahr über die Mitgliederbetreuung hinaus auf Aktivitäten wie das Familienfest, das Preisschnapsen und den Punschstand im Advent, wobei die dabei lukrierten Gelder stets wohltätigen Zwecken zugeführt wurden. „Mit 2026 liegt ein gutes Jahr vor uns“, meinte Lueger. „Betriebsansiedelungen wie jene der Firma Fuchs, die Erweiterung des Betriebs E-Wolf und die Gewinnung eines neuen Gemeindearztes sind Meilensteine, die wir realisieren können.“ Lueger dankte dem scheidenden Gemeindepartei-Obmannstellvertreter Ernst Steinauer für seinen großen Einsatz und dessen Unterstützung für Partei und Gemeinde als Vizebürgermeister.
Einstimmige Wahl des neuen Parteivorstandes
Nach dem Bericht des Finanzreferenten Michael Schallauer, dem Prüfungsbericht durch Hubert Enikl und Bernhard Jagersberger wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Neuwahl des Parteivorstandes führte Landtagsabgeordneter Mario Wührer durch. Einstimmig wurden Johann Lueger zum Obmann, Andreas Riedler zu dessen Stellvertreter, Michael Schallauer zum Kassier und Hubert Enikl und Bernhard Jagersberger zu Finanzprüfern gewählt. Als Vertrauensperson des Seniorenbundes wurde Johann Kronsteiner kooptiert. Mario Wührer lobte in seiner Rede die Arbeit der Opponitzer Partei, strich die gute Kooperation mit den Ybbstal-Gemeinden hervor und motivierte dazu, „nicht mutlos zu werden, auch wenn die Zeiten schwerer und das Durchsetzen von Initiativen langwieriger werden.“
Spannende Rede der Verteidigungsministerin
Eine bedeutsame Rede fügte die Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner an. Sie ließ die Arbeit ihres Ministeriums Revue passieren, ein Ministerium, das sie als mittlerweile längst dienende Ministerin der aktuellen Bundesregierung leitet und das ihr in ihrer Funktion als an Dienstjahren zweitlängst dienende Amtsinhaberin eines Verteidigungsressorts einer aktuellen Regierung in der Europäischen Union europaweit Autorität und Anerkennung einbringt. „Wir haben schon vor dem 24. Februar 2022 angefangen, unsere Verteidigungskraft zu stärken und zu bündeln sowie unsere Wehrfähigkeit auszubauen“, berichtete Tanner. „Wir haben uns zuvor auf einer Insel der Seligen gefühlt, aus diesem Traum sind wir zur Tatkraft erwacht“, so die Verteidigungsministerin. Luegers zuvor formuliertes Motto „Für ein lebenswertes und liebenswertes Opponitz“ wandte sie als passend in übertragenem Sinn auch auf Österreich an. Sie erläuterte den „Aufbauplan 2032plus“ des Österreichischen Bundesheers und umriss die Arbeitsfelder der geistigen Landesverteidigung. Sie gab interessante Einblicke in die Arbeit der Landesverteidigung und attestierte: „Wir sind auf einem guten Weg!“
„Ich glaube, dass wir auf jeder Ebene der Politik von der Gemeindepolitik, wie sie in Opponitz gelebt wird, lernen können“, so Tanner. Eine bemerkenswerte Rede der sympathischen Bundespolitikerin in der Gaststube des Opponitzer Kirchenwirts.
Ehrungen für Steinauer und Rosenberger
In der Folge wurden Ehrungen vergeben. Franz Rosenberger wurde vom NÖ Gemeindebund mit der goldenen Ehrennadel für Verdienste um die Gemeinde Opponitz ausgezeichnet. Ernst Steinauer erhielt das goldene Ehrenzeichen der Volkspartei NÖ und die silberne Ehrenplakette für Verdienste um die Gemeinde
Opponitz vom NÖ Gemeindebund.

