Sitzungssaal des Landtages muss renoviert werden

1992 hatte NÖ Landeshauptmann Siegfried Ludwig den Spatenstich für das Regierungsviertel in St. Pölten gesetzt, im November 1996 wurde das Landhaus schließlich eröffnet. Nun, 30 Jahre später, ist der Sitzungssaal des Landtages im „Landtagsschiff“ in die Jahre gekommen und muss renoviert werden. „Der Saal ist sowohl thermisch zu sanieren als auch barrierefrei zugänglich zu machen“, berichtet Landtagsabgeordneter Mario Wührer (ÖVP) von der letzten Landtagssitzung des Jahres 2025, die vorläufig auch die letzte in dem Saal sein wird. Bis der Umbau, der mit Jahresbeginn angegangen wird, bewerkstelligt ist, tagt der Landtag im Leopoldisaal des Landhauses.
Neue Landesgesetze zur Jagd
Ein lange verhandeltes Landesjagdgesetz wurde bei der vergangenen Sitzung beschlossen. So wird es zukünftig nach einer bereits erlassenen EU-Richtlinie für Jäger einfacher, Problemwölfe zu bejagen. „Grundsätzlich gilt, dass ein Problemwolf zuerst vergrämt werden muss, aber wenn das keine Wirkung zeigt, kann er entnommen werden“, sagt Wührer. Weiters wurde der Einsatz von Drohnen zum Gebrauch in der Jagd erleichtert. „Drohnen werden schon jetzt zur Kitzrettung bei Mäharbeiten erfolgreich eingesetzt. Künftig können sie auch zur Feststellung von Wildschäden verwendet werden, ohne die Flächen begehen zu müssen. Aber auch der Drohneneinsatz mit Wärmebildkameras kann die Bejagung von Schwarzwild und Raubwild in der Nacht einfacher machen“, so Wührer.
Abgeordnetenkollege Lukas Michlmayr (ÖVP) berichtete, dass es im Landtag eine Debatte zur Abweisung von Patienten aus NÖ in Wiener Spitälern gegeben hat. „Nicht der Meldezettel soll entscheidend für eine Behandlung sein, sondern die E-Card“, so Michlmayr. Mit Oberösterreich gäbe es auf diesem Gebiet keine Diskussionen. „Viele Patienten aus dem Bezirk Perg kommen nach Amstetten zur Behandlung, während Niederösterreicher in Spitälern in Steyr stets willkommen sind“, so Michlmayr.

