Veröffentlicht am 18. August 2025

„Megalopolis“ von Nándor Angstenberger

Am Freitag, 22. August, wird um 19.00 Uhr zur Vernissage in die Stadtgalerie am Oberen Stadtplatz geladen

Mixed Media, Variable Größe, 2025 © Nándor Angstenberger

Nach der Begrüßung von Kuratorin Ina Reuter findet zwischen ihr und dem Künstler Nándor Angstenberger ein Gespräch statt. 1970 in Novi Sad geboren, im ehemaligen Jugoslawien, jetzt zu Serbien gehörend, studierte Nándor Angstenberger ab 1992 Kunst zuerst in Stuttgart, danach an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg unter anderem bei Dietrich Helms und Bogomir Ecker, wo er 1998 sein Diplom mit Auszeichnung erhielt. Nach einem Aufbaustudium in Hamburg lebt Nándor Angstenberger heute in Berlin.

Die Stadt – Bühne, Labor, Spiegel

Willkommen in der Welt der „Megalopolis“, verdichtet, vertikal und visionär, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der urbanen Gegenwart, aber auch mit utopischen Ansätzen und möglichen Zukünften einer Welt, wo die unsichtbaren Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen. In der Ausstellung „Megalopolis“ wird das Bild einer Stadt zur Bühne, zum Labor und zum Spiegel einer globalisierten Welt, in der sich Träume von Fortschritt, aber auch dystopische Realitäten überlagern. Wenn man Nándor Angstenberger fragt, was er als bildender Künstler macht, lautet seine Antwort meis_tens: „Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes ein Weltenbauer!“

Aber er bezeichnet sich auch als einen Sammler auf der ewigen Suche nach Arbeitsmaterial, als einen Künstler, der faltet, schneidet, spaltet, trennt und neu zusammenfügt. Seine organisch wachsenden Konstruktionen sind weder Modelle für etwas noch Modelle von etwas. Es sind Lebensentwürfe, Vorschläge und Anregungen für neue Ideen und Raumkonzepte, aber auch Entwürfe für nicht realisierbare Konstruktionen aus einer Parallelwelt, die wir nur aus der Literatur, Film oder aus der Mythologie kennen.

Trotz der märchenhaften Erscheinung sind seine Werke auch Kommentare zur Krise des Privaten und zum Verlust stabiler Identitäten. In einer globalen Welt haben sich die Gewissheiten aufgelöst, absolut alles ist Material geworden.

Ausstellungsdauer: 23. August bis 21. September
Öffnungszeiten:
Freitag 16.00–19.00 Uhr
Samstag 10.00–13.00 Uhr
Sonntag 15.00–18.00 Uhr

Veröffentlicht am 18. August 2025

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