Konviktgartenkonzert der Trachtenmusikkapelle St. Leonhard

Frühschoppen im Konviktgarten war auch am vergangenen Sonntag wieder angesagt. Obwohl der Begriff „Frühschoppen“ für die im Sommer fest verwurzelten Konzerte fast zu kurz gefasst ist. So ist er ein Treffpunkt für die ganze Umgebung und darüber hinaus – denn auch, wenn dieses Mal die Trachtenmusikkapelle St. Leonhard die Veranstaltung ausrichtete, waren doch beileibe nicht nur Leonharder zu sehen: Konradsheimer, Windhager, St. Georgner, Waidhofner, Opponitzer, Böhlerwerker waren gekommen, um nur die allernächsten Ortschaften abzudecken. Doch sogar Gäste aus Wien genossen am 13. Juli das endlich wieder sommerliche Wetter samt passender musikalischer Umrahmung und kulinarischer Versorgung.

Von traditionell bis exotisch
Bunt gemischt wie die Besucher, die von Stadtrat Anton Schörghofer begrüßt wurden, präsentierte sich auch das musikalische Programm, das Kapellmeister Sebastian Heigl und seine beiden Stellvertreterinnen Anja Wurm und Nina Kogler mit ihren Musikanten anboten. Da wurde neben rein instrumentalen Gustostückerln beim „Weintrinker-Marsch“ als ganze Kapelle gesungen, Christoph Korntheuer trat mit „I am from Austria“ solo auf und exotische Instrumente wie Hämmer wurden geschwungen. Gerade bei den Konviktgartenkonzerten erweist sich aber nicht nur die Musik, sondern auch die Kulinarik als Anziehungspunkt. Vor allem die Mehlspeisen werden zum Teil mit Kuchencontainern abgeholt, um auch für den Nachmittagskaffee gerüstet zu sein. Nicht zu vergessen ist auch die Vorstellung der vielen Jungmusiker, von denen vier ganz besonders gratuliert wurde: Emilia Fischer (Oboe), Franziska Schachinger (Fagott), Jonas Schatz (Trompete) und Amelie Korntheuer (Horn) hatten bei der Musikschmiede ihr bronzenes Abzeichen absolviert.
An einem Sonntagvormittag tut sich im Konviktgarten also sehr viel. Da aber „Internationaler generationsübergreifender Treffpunkt zur Förderung der Gemeinschaft und Freude an der Musik“ zu umständlich wäre, ist der Ausdruck Frühschoppen wahrscheinlich doch genau richtig.








