Neue Bilder von Susanne Wagner

Vergangene Woche wurde der Große Saal des Hauses FeRRUM umfunktioniert in einen Ausstellungsraum. Susanne Wagner, schon lange in Wien lebend, präsentierte unter großem Publikumsinteresse ihre neue Ausstellung „24 Ybbsitzer Bilder“, die im vergangenen halben Jahr entstanden sind (bis auf drei). Die Werke – vielschichtig, detailverliebt und mit einem besonderen Gespür für das Stimmungsvolle – widmen sich Orten, Eindrücken und vor allem ihren Erinnerungen an ihr Aufwachsen und Werden in ihrem und rund um ihren Heimatort. Susanne Wagner, gebürtig aus der ehemaligen Schlosserei Wagner, Tochter von Franz und Edeltraud Wagner, verewigt in ihren Bildern auch die Liebe zu ihren verstorbenen Verwandten, an Vater, Onkel Edi und den Großvater, ihr Erinnern zeigt die Farben von „Aral“ und „Fiat“, aber auch die Farben der Feuerwehr, wo die drei Herren ihre ganze Freizeit hineinsteckten. Ihre Verbundenheit mit dem Musikverein „Yamaha“ – die Querflöte der Marke war. Ein Gegenspiel zeigt die Akte.
Laudator Leo Lugmayr
„Beachten Sie die Bleistiftführung, die mit wenigen Strichen einen Körper formen!“, so der Laudator Leo Lugmayr, der mit Feingefühl und Tiefgang auf die künstlerische Handschrift Susanne Wagners einging. Er würdigte nicht nur das malerische Können der Künstlerin, sondern auch ihre Fähigkeit, das Wesen von Ybbsitz in ästhetische Bilder zu übersetzen – zwischen Heimatgefühl und individueller Interpretation. Das Rahmenprogramm bestritt das Ensemble „Stritzlöder 4-Gsang“, das u. a. das Ybbsitzer Hoamatlied das erste Mal vierstimmig interpretierte – eine Weltpremiere! Die Ausstellung bleibt noch bis 5. September im FeRRUM zu sehen und lädt zum Entdecken und Erwerben ein.


