Die Werksmusikkapelle Böhlerwerk begeisterte im vollen Böhlerzentrum mit einem frühlingshaften Programm. Helmut Enöckl wurde zum Ehrenobmann ernannt

Die Werksmusikkapelle Böhlerwerk lud am 11. April zu ihrem traditionellen Frühlingskonzert – und zahlreiche Besucher folgten der Einladung zu einem abwechslungsreichen und klangvollen Abend. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Hannes Ettlinger präsentierten 46 Musikerinnen und Musiker ein vielseitiges Programm, das sowohl klassische Blasmusik als auch moderne Arrangements umfasste. Charmant und informativ führte Markus Popp durch den Abend und sorgte mit seiner Moderation für einen gelungenen Rahmen. Eröffnet wurde das Konzert mit dem kraftvollen Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan Van der Roost, der gleich zu Beginn für festliche Stimmung sorgte. Mit dem Konzertstück „Imagasy“ von Thiemo Kraas bewies das Orchester anschließend sein feines Gespür für dynamische Klangbilder und moderne Blasmusik.

Ehrungen und Ehrenobmann
An Obmann Bernhard Henökl lag es, zahlreiche Ehrungen anlässlich langjähriger aktiver Mitgliedschaften und besonderer Leistungen zu vergeben. Die Ausgezeichneten waren Josef Fellner, Thomas Schwarenthorer, Florian Schwarenthorer, Klaus Edelmayer, Helga Plank, Richard Gröbl, Hermann Käferböck, Michael Übelacker, Werner Dippelreither und Lukas Fellner.
Eine große Ehre wurde Helmut Henökl zuteil, der dem Verein von 2008 bis 2022 als Obmann vorgestanden war: Er wurde zum Ehrenobmann ernannt. Mit Joseph Haydns „Allegro con spirito“ aus dessen Divertimento in Es-Dur und Tango und Polka aus den „Five Easy Dances“ von Denes Agay setzte das Ensemble „NewCos“ die Zäsuren im Ablauf der Ehrungen.

Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“
Ein besonderer Höhepunkt vor der Pause war die Aufführung von „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski in einem Arrangement von Willibald Tatzer. Die eindrucksvolle Interpretation zeigte die musikalische Bandbreite und das Können der Kapelle. Mit „Jet Stream“ von Andreas Ziegelböck wurde der erste Konzertblock schwungvoll abgeschlossen.

© Leo L.

Von „Almtaler Polka“ bis „Schena Mensch“ der Gruppe Folkshilfe
Nach der Pause ging es mit „Flourish for Winds“ von Gary Fagan weiter, einem festlichen Werk, das die Bläser in den Mittelpunkt stellte. Mit der traditionellen „Almtaler Polka“ wurde das Publikum in heimatliche Klangwelten entführt und sorgte für beschwingte Stimmung im Saal. Einen modernen Akzent setzte das Medley „Tribute to Roxette“, das bekannte Hits der schwedischen Popband eindrucksvoll inszenierte und beim Publikum für große Begeisterung sorgte. Den krönenden Abschluss bildete „Schena Mensch“, basierend auf dem Hit der Gruppe Folkshilfe und arrangiert von Manfred Hirtenlehner. Besonderes Highlight dabei war der Gesang von Lukas Fellner und Markus Popp, der dem Stück eine ganz besondere Note verlieh und das Publikum mitriss.

