Unter dem Motto „Es ist Zeit für Zukunft“ schafft der Familienbetrieb Moden Steinecker in Randegg Platz für mehr Raum, mehr Service und mehr Mode

Moden Steinecker ist ein Mode-Vorzeigebetrieb in der Region. Das Modehaus beschäftigt an zwölf Standorten inklusive vier Hochzeitshäusern insgesamt 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allein 85 davon in Randegg, darunter 25 Lehrlinge, die laufend ausgezeichnet werden.
Ausbau in Randegg
Nun hat sich die Familie zu einem Ausbau in Randegg entschlossen. Baubeginn ist Anfang November und mit Fertigstellung ist im Oktober 2026 zu rechnen. Das hat Firmenchef Gottfried Steinecker mit Generalplaner Hermann Schaupp aus Ferschnitz so geplant und getaktet. Das bedeutet eine Erweiterung von rund 3.000 auf mehr als 4.000 Quadratmeter Betriebsfläche, eine Vergrößerung der Parkfläche auf insgesamt rund 80 Stellplätze bei einem Investitionsvolumen von zirka 2,5 Millionen Euro. Es ist ein starkes Zeichen für Stabilität, Innovation und regionale Verantwortung, das die Steinecker Moden GmbH in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten damit setzt. So wird das traditionsreiche Stammhaus in Randegg umfangreich erweitert und modernisiert. Mit diesem Schritt beweist das familiengeführte Unternehmen Mut und Weitblick und unterstreicht einmal mehr seine Rolle als Marktführer in Österreichs Braut- und Bräutigammode.
„Wir brauchen einfach mehr Platz, denn wir wollen für unsere Kundinnen und Kunden die Bühne vergrößern und noch mehr Beratungs- und Servicequalität bieten“, begründet der geschäftsführende Gesellschafter Gottfried Steinecker den Expansionsschritt. Die Erweiterung auf künftig rund 4.000 Quadratmeter Betriebsfläche geht Hand in Hand mit der Entwicklung des Randegger Zentrums. In enger Abstimmung mit der Marktgemeinde ist das Steinecker-Bauvorhaben ein weiterer Schritt, um „die Perle des kleinen Erlauftals“ weiter zu attraktivieren, wie Bürgermeister Manfred Wieser erklärt.
Erweiterung um 1.140 Quadratmeter
„Die ehemalige Feldhofer-Werkstatt wurde bereits abgetragen, unser bestehendes Lagergebäude wird noch im Herbst entfernt. So entsteht eine große angrenzende Fläche, wo wir auf drei Ebenen unser Firmengebäude erweitern. Das Erdgeschoß des Anbaus wird für die Anlieferung bzw. das Lebensmittellager unseres Sparmarkts verwendet und im ersten und zweiten Obergeschoß erweitern wir die Mode-Verkaufsflächen und errichten neue Personalräume und ein Lager. Außerdem wird eine Laderampe und ein Lastenaufzug gebaut“, umreißt Gottfried Steinecker das Bauvorhaben. Pro Etage werden so rund 380 Quadratmeter, also insgesamt zusätzliche 1.140 Quadratmeter geschaffen. Des Weiteren werden die Parkmöglichkeiten auf insgesamt rund 80 Parkplätze erweitert.
Bekenntnis zu Nachhaltigkeit
Ein zentrales Bekenntnis gilt der Nachhaltigkeit: Auf dem Dach des neuen Anbaus wird die größtmögliche Photovoltaik-Anlage installiert, um den Energiebedarf ressourcenschonend zu decken. Bereits jetzt setzt man bei Steinecker ausschließlich auf stromsparende LED-Technologie. Zudem werden sämtliche Bauarbeiten mit heimischen Unternehmen umgesetzt, damit die Wertschöpfung in der Region bleibt. Als Generalplaner wurde die Schaupp Bauplanungs GmbH aus Ferschnitz beauftragt. Der Ladenbau kommt von Umdasch Storemakers aus Amstetten.
Für die Kundinnen und Kunden bedeutet diese Erweiterung eine weitere Perfektionierung des Einkaufserlebnisses, frei nach dem Motto: Mehr Raum. Mehr Service. Mehr Mode. Die neuen, großzügigen Beratungsplätze werden mit viel Tageslicht eine angenehme Atmosphäre schaffen, wobei der bisherige zeitlose Charakter des Hauses mit hellen Steinböden und bodentiefen Fenstern erhalten bleibt. Durch die Kombination mit dem Bistro und dem Sparmarkt im Erdgeschoß können Steinecker-Kunden in Randegg auch künftig Wohlfühl-Shopping genießen. „Ankommen – frühstücken – entspannt Mode genießen, Brautkleid oder Hochzeitsanzug auswählen – und im Anschluss noch den Einkauf für das Abendessen mitnehmen: Dieses Erlebnis wollen wir weiter perfektionieren. Vereinfacht könnte man sagen: Bei uns bekommen Sie fast alles – von A wie Apfel bis Z wie Zylinder“, erklärt Gottfried Steinecker.
Signal: Der stationäre Handel hat Zukunft!
Dass ein Familienunternehmen in Zeiten globaler Unsicherheit eine Investition in Millionenhöhe tätigt, ist keineswegs selbstverständlich. Die Familie Steinecker betont, dass damit nicht nur der wirtschaftliche Erfolg, sondern auch die Verantwortung für über 260 Mitarbeiter und deren Familien im Vordergrund steht. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Sicherheit zu schaffen, Loyalität vorzuleben und gleichzeitig ein klares Signal an die gesamte Branche zu senden: Der stationäre Handel hat Zukunft – wenn man Service, Qualität und Innovation konsequent kombiniert“, so Gottfried Steinecker, der stolz darauf ist, dass mit seinem Sohn Paul am 1. September 2025 die fünfte Generation ins Familienunternehmen eingestiegen ist.
Langfristigen Erfolg muss man aber auch strategisch planen. Deshalb bedient Steinecker mit Professionalität, umfassendem Service (z. B. hauseigene Schneiderei) und Kundenorientiertheit eine Nische, die es in dieser Branche so nur noch selten in Österreich gibt. Genau diese Kombination – Beratung und Service – soll nun weiter ausgebaut werden. Die Kernkompetenz in Randegg ist und bleibt die Braut-, Bräutigam- und Anlassmode, das Tagesmode-Sortiment wird aber ebenso erweitert und ausgebaut.
Seit 1910 verbindet Steinecker Tradition mit Moderne
Das Expansionsprojekt in Randegg ist zugleich Ausdruck der engen Verbindung von Tradition und Moderne: Schon seit 115 Jahren ist das Unternehmen fest im Mostviertel verwurzelt und doch immer offen für neue Entwicklungen. Mit vier Standorten in ganz Österreich prägt Steinecker heute die Hochzeitsmoden-Branche wie kaum ein anderes Unternehmen. Diese Marktführerschaft beruht auf einer Mischung aus regionaler Bodenständigkeit, exzellentem Service und Innovationskraft – Werte, die durch den Umbau nochmals gestärkt werden.
Die Fertigstellung des Projekts ist für Oktober 2026 geplant, der laufende Betrieb bleibt während der Bauzeit uneingeschränkt bestehen. Für die Region, die Mitarbeiter sowie die gesamte Branche ist dieses Vorhaben ein klares Signal, wie Gottfried Steinecker zusammenfasst: „Wir investieren nicht nur in ein Gebäude, sondern in die Zukunft – mit Mut, Verantwortung und dem festen Glauben an die Stärke des stationären Handels!“


