Veröffentlicht am 17. Mai 2026

Neubau der Volksschule Konradsheim

Architekturbüro „hellwach“ damit beauftragt

V. l.: Julia Edermayr (Referat Bildung), Projektbegleiter Johannes Zechmeister, Stadtrat Martin Dowalil, Gemeinderat Leopold Brenn, Max Hofmann und Bernhard Parzer von „hellwach“ Architektur ZT GmbH, Bürgermeister Werner Krammer und Martin Helm (Bereichsleiter Stadtentwicklung Baurecht, Umwelt und Liegenschaften) © Stadt Waidhofen a/d Ybbs

Der geplante Neubau der Volksschule im Ortsteil Konradsheim geht in die nächste entscheidende Phase. Ende März wurde das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs gekürt. Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 27. April mehrstimmig die Beauftragung des Architekturbüros „hellwach“ mit den Planungsleistungen beschlossen und damit ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der Bildungsinfrastruktur gesetzt.

Das bestehende Schulgebäude war bereits stark in die Jahre gekommen und wies einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, der langfristig nicht mehr wirtschaftlich tragbar gewesen wäre.

Acht Einreichungen bei Architekturwettbewerb

Von Jänner bis März 2026 wurde ein dreimonatiger Architekturwettbewerb durchgeführt, zu dem acht renommierte Architekturbüros eingeladen wurden. Nach intensiver Prüfung aller Einreichungen konnte sich das Projekt des Architekturbüros „hellwach“ durchsetzen und wurde als Siegerprojekt gekürt.

Der geplante Neubau schafft optimale Rahmenbedingungen für modernes, pädagogisch innovatives Lernen. Großzügige, multifunktionale Räume und interaktive Lernzonen ermöglichen flexible Unterrichtsformen und fördern die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Architektur im Einklang mit der Natur

Gestaltung und Materialität des Gebäudes orientieren sich bewusst an den umliegenden Waldflächen. Die Fassade greift natürliche Strukturen auf und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Der verstärkte Einsatz von Holz als nachwachsendem Baustoff unterstreicht den nachhaltigen Ansatz des Projekts.

Ein durchdachtes Energiekonzept sorgt für einen optimierten Energiebedarf sowie niedrige Betriebs- und Lebenszykluskosten. Natürliche Beschattung, die Ausrichtung des Gebäudes entlang des Sonnenverlaufs und der gezielte Einsatz von Speichermasse wirken im Zusammenspiel mit moderner Haustechnik. Eine Wärmepumpe sowie eine hauseigene Photovoltaikanlage tragen wesentlich zur umweltfreundlichen Energieversorgung bei.

Zusätzlich kommen baubiologisch unbedenkliche Materialien wie Linoleum, Parkett sowie Absorber aus biologischen Rohstoffen zum Einsatz. Bei erdberührten Bauteilen wird Recyclingbeton verwendet, wodurch der Ressourcenverbrauch reduziert und die CO2-Bilanz deutlich verbessert wird. Der frühestmögliche Termin für den Start der Arbeiten ist Anfang August. Am 3. Juni, 19.30 Uhr, wird das Projekt im haus.konradsheim der Bevölkerung vorgestellt.

Veröffentlicht am 17. Mai 2026

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