Nachdem der langjährige Gemeindearzt Gerhard Mayrhofer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig seine Ordination schließen musste, steht nun erfreulicherweise die Nachfolge mit Anna Krumpöck fest

Ein Aufatmen – sowohl in der Gemeindestube als auch in der Bevölkerung – geht durch die Marktgemeinde Sonntagberg, deren hausärztliche Versorgung nach zähem Ringen um die Nachfolge von Gerhard Mayrhofer nun mit Internistin und Allgemeinmedizinerin Anna Krumpöck zusätzlich – neben der bestehenden Landordi in Böhlerwerk – abgesichert ist.
Die gebürtige Aschbacherin absolvierte nach dem Medizinstudium ihren Turnus und im Anschluss die Facharztausbildung zur Internistin zum Teil in Wien und in Waidhofen. Seit 2020 ist die 48-Jährige im Landesklinikum Waidhofen als Internistin tätig, wo sie auch weiterhin einen Tag in der Woche arbeiten wird. „Das Team auf der Internen Abteilung ist ein sehr tolles und ich möchte gerne ein Teil davon bleiben“, erklärt die zweifache Mutter diese Entscheidung. Neben dem klassischen Gesundheitsangebot wird sie einen Schwerpunkt auf Diabetesbetreuung legen: „Durch meine regelmäßige Tätigkeit in der Diabetesambulanz im Landesklinikum bietet sich das an.“ Erleichtert über die Weiterführung der Ordination zeigt sich insbesondere Bürgermeister Thomas Raidl: „Ich freue mich sehr, dass Frau Doktor Anna Krumpöck ab 1. Juni die Ordination für Allgemeinmedizin in Rosenau übernehmen wird. Ein großes Danke für die Bereitschaft und die – im Sinne der Bevölkerung – sehr gute Zusammenarbeit! Gleichzeitig bedanke ich mich bei Doktor Gerhard Mayrhofer für seine 36-jährige wertvolle medizinische Arbeit in unserer Gemeinde und wünsche für die Zukunft alles Gute!“
Damit am 1. Juni die Ordinationstüren wieder geöffnet werden können, hat die Gemeinde als Hauseigentümerin die Räumlichkeiten entsprechend zu sanieren. Neben kleineren Adaptierungsarbeiten wird neu ausgemalt der Boden neu verlegt. Auch die Suche nach Ordinationshilfen gestaltet sich vielversprechend und so steht einer umfassenden medizinischen Betreuung der Patienten ab Juni nichts mehr im Weg.

