Baufortschritte für die Landesausstellung 2026 in Mauer

Die Vorbereitungen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 am Gelände des Landesklinikums Mauer schreiten zügig voran.
Die NÖ Landesausstellung 2026 findet unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht“ vom 28. März bis 8. November 2026 am 90 Hektar großen Areal des Landesklinikums Mauer statt. Die dafür sanierten Gebäude werden auch nach der Ausstellung sinnvoll genutzt – etwa für Therapie, Bildung und eine öffentlich zugängliche Dauerausstellung – und stärken so die regionale Entwicklung nachhaltig.
Gesellschaftliche Neubewertung
Ziel der Ausstellung ist es, unterschiedliche Aspekte von geistiger Gesundheit und Krankheit sowie den gesellschaftlichen Umgang damit aufzuzeigen und ein Thema in den Mittelpunkt zu stellen, das eine gesellschaftliche Neubewertung verlangt. Zu diesem Zweck vermittelt die NÖ Landesausstellung 2026 folgende Kernbotschaften und Ziele:
- Leistung eines Beitrags zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen und zur Entstigmatisierung der Betroffenen sowie Angehörigen
- Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und Errichtung eines Lern- und Gedenkortes
- Förderung der Etablierung des Mostviertels als Gesundheitsregion mit vielfältigen (kultur-)touristischen und gesundheitsfördernden Angebote
Zahlreiche Bauvorhaben sind bereits umgesetzt oder befinden sich aktuell in intensiver Bearbeitung – ein bedeutender Schritt in Richtung einer erfolgreichen Ausstellung und nachhaltigen Nutzung der historischen Gebäude.
Ein wesentlicher Meilenstein war die Besiedelung des Hauses 33 Mitte Februar 2025. Das modernisierte Gebäude dient derzeit als Arbeitsstätte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie der Direktionen. Nach der Landesausstellung wird das Haus als Raum für die Beschäftigungstherapie der Patientinnen und Patienten genutzt. Im Frühjahr 2025 konnten auch die Außenanlagen rund um das Gebäude fertiggestellt werden.
Umfassende Renovierungen in den Häusern 18 bis 23
Auch im traditionsreichen Haus 21, dem ehemaligen Direktionsgebäude, herrscht rege Bautätigkeit. Bereits im Vorjahr wurde mit der umfassenden Renovierung begonnen. Das Gebäude wird zentrale Ausstellungsfläche der Landesausstellung 2026 sein und danach wieder die Direktionen des Landesklinikums beherbergen. Im Erdgeschoß entstehen moderne Seminarräume, die künftig für Schulungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
Derzeit laufen unter anderem folgende Arbeiten:
- Trockenbauarbeiten zur Herstellung der Unterkonstruktion für abgehängte Decken
- Spenglerarbeiten am Dach
- Verkabelungsarbeiten und Installation der Lüftung in der Zwischendecke
- Sanierung der historischen Fassade
Parallel dazu wird auch Haus 18 – die ehemalige Krankenpflegeschule – umfassend saniert. Der Dachstuhl wird verstärkt und instandgesetzt, die Innenverputzarbeiten sind in vollem Gange. Dieses Gebäude wird ab 2026 eine Dauerausstellung beherbergen, die auch nach Ende der Landesausstellung allen Interessierten offensteht.
Weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen erfolgen aktuell an den Wohngebäuden Haus 22 und 23 sowie an der Einfriedung des Areals. Der Startschuss für die Renovierungen von Haus 20 (Friedhof) und Haus 18 fiel im Frühjahr 2025. Die umfassenden Baufortschritte unterstreichen die große Bedeutung der Landesausstellung für die Region und das Landesklinikum. Gleichzeitig schaffen sie nachhaltige Strukturen für zukünftige Nutzungen im Gesundheits- und Bildungsbereich.

