Die TZW Athletin Katharina Huber aus St. Georgen gewann mit Ariane Rädler Olympia Gold in der Kombination.

Der zweite olympische Damen-Alpinbewerb hat am Dienstag als Riesensensation die zweite Goldmedaille für Österreich bei den Winterspielen gebracht. Nicht das US-Duo Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin, sondern Ariane Rädler und Katharina Huber kamen auf der Tofana als Olympiasiegerinnen in der Teamkombi ins Ziel. In einem packenden Finale behielt Huber die Nerven. Rädler hatte mit einer starken Leistung und Platz zwei nur sechs Hundertstel hinter US-Weltmeisterin Johnson am Vormittag den Grundstein zum Sieg gelegt.
Kathi Huber verwies schließlich im Slalom das bis dahin führende deutsche Duo Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann um 0,05 Sekunden auf den zweiten Platz. Bronze ging an das US-Paar, Jacqueline Wiles und Paula Moltzan mit 0,25 Sekunden Abstand. Die Lederne“ holten die Amerikanerinnen Shiffrin und Johnson. Huber konnte ihr Glück kaum fassen. „Es ist unbeschreiblich, ich war extremst nervös. Ari ist so geil gefahren, und das habe ich mir auch vorgenommen. Dass sich das ausgegangen ist und wir als Olympiasiegerinnen hier stehen, ich glaube es noch immer nicht.“, sagte die Huber gegenüber dem ORF.
Huber, Jahrgang 1995, ist bei der Sportunion Waidhofen eingeschrieben. Die in Leoben, Steiermark, geborene Sportlerin zog mit ihrer Familie nach St. Georgen/Reith, um das Training im TZW durchführen zu können. Als Vorbild nennt sie Hermann Maier, als Lieblingsorte im Weltcup Levi und Flachau. Als ihren schönsten Erfolg bisher führte sie den 5.Platz beim Weltcup-Slalom in Saalbach an, was sich nun wohl geändert haben dürfte. Die Schi-Begeisterung ist ihr in die Kinderstube gelegt. „Das ganze Jahr und rund um die ganze Welt bin ich mit meinem Ski unterwegs. Ein Leben ohne den Skisport ist für mich nicht mehr vorstellbar!“
Begeistert zeigte sich Kathis Umfeld. St.Georgens Bürgermeister Josef Pöchhacker: „Die ganze Gemeinde freut sich mit der sympathischen Sportlerin. „Grandios!“, reagiert TZW-Obmann Peter Engelbrechtsmüller, „das ist eine Sensation für das TZW, aber auch für die ganze Region. Der Ybbstaler gratuliert!

