Veröffentlicht am 6. Dezember 2025

Schlüsselübergabe an Landesausstellungsteam 

Im Rahmen des Tages der offenen Baustelle – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete die Landesausstellung 2026 als „Trägerrakete für die Entwicklung der gesamten Region“

Politische Prominenz aller Lager strömte zur Schlüsselübergabe in den Park des Landesklinikums Mauer. © Leo L.

Am Sonntag hat das Haus 21 im Landesklinikum Mauer seine Türen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Im Rahmen von „Advent im Park“ fanden Führungen durch das frisch renovierte, denkmalgeschützte Jugendstilgebäude statt. Zum offiziellen Auftakt der Aufbauarbeiten für die NÖ Landesausstellung, die vom 28. März bis 8. November 2026 unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit“ im Landesklinikum Mauer stattfinden wird, überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dem Ausstellungsteam symbolisch einen geschmiedeten Schlüssel. 

Mikl-Leitner: „Ein ganz besonderer Ort!“

Mikl-Leitner bezeichnete das Landesklinikum Mauer als „einen ganz besonderen Ort“ und sprach von einer „großen Verantwortung, dieses Jugendstil-Ensemble in die Zukunft zu bringen“. „Eine derartige Ausstellung kann nur funktionieren, wenn drei Punkte gegeben sind“, das seien „ein wunderbarer Ort“, „ein spannendes Thema“ und, „wenn die gesamte Region hinter der Ausstellung steht“. All das sei hier gegeben, betonte die Landeshauptfrau.

LH Johanna Mikl-Leitner (Mitte) ließ sich von Landesausstellungs­geschäftsführer Erwin Klissenbauer, dem wissenschaftlichen Leiter  Armin Laussegger und politischer Prominenz wie Haags Bgm. Lukas Michlmayr, Oed-Öhlings Bgm. Michaela Hinterholzer, LR Anton Kasser und Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (v. l.) durch die noch leeren Ausstellungsräume führen. © Leo L.

Landesrat Kasser: „Mutige Entscheidung!“

Landesrat Anton Kasser bezeichnete das Landesklinikum Mauer als „Besonderheit in der Kliniklandschaft“ – baulich und, weil es sich dem Thema der psychischen Gesundheit widme. Er sprach von einer „mutigen Entscheidung, die Landesausstellung in einem Klinikum, das arbeitet“, durchzuführen und betonte die Chance, die damit einhergehe, „Mauer zu präsentieren, die Krankheit in den Mittelpunkt zu stellen, damit die Stigmatisierung weniger wird und die Arbeit
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vordergrund zu rücken“.

Die Bauarbeiten sind so weit gediehen, dass mit dem Einbau der Ausstellungsinfrastruktur im Haus 21 begonnen werden kann. © Leo L.

Erwin Klissenbauer: „Ein besonderer Tag!“

„Die Landesausstellung ist ein regionalpolitischer Impuls“, erinnerte Oed-Öhlings Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Obfrau der Leader-Region Moststraße, daran, dass auch jene in St. Peter/Au und Waidhofen im Jahr 2007 teilweise noch heute nachwirke. Erwin Klissenbauer, Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung, sprach von einem „besonderen Tag“, bedankte sich beim Klinikum, der Region und allen Firmen, die mitgewirkt haben. Man beschäftige sich zum ersten Mal nicht mit einem Wohlfühlthema, sondern mit einem ernsten Thema, betonte Klissenbauer den Mut und die Bereitschaft, Dinge anzusprechen. Armin Laussegger, wissenschaftlicher Leiter der Landesausstellung, sagte, dass auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 Quadratmetern 350 bis 400 Objekte zu sehen sein werden, darunter auch Exponate aus anderen Museen. Bei geführten Rundgängen konnten Besucher beim „Tag der offenen Baustelle“ mehr über die Sanierung, die zukünftige Nutzung und die architektonischen Besonderheiten des Hauses 21 erfahren. Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur, sagte, man befinde sich hier „im Herzen der psychiatrischen Versorgung in NÖ“ und betonte die Wichtigkeit der Beschäftigungstherapie.

Veröffentlicht am 6. Dezember 2025

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