Veröffentlicht am 5. Mai 2026

Sensationell: Waidhofnerin bricht 800- Meter-Rekord

Am Samstag, 2. Mai, brach die Leichtathletin Carolina Grabner den 48 Jahre währenden österreichischen U-16-Rekord über 800 Meter.

Sportunion-Athletin Carolina Grabner mit Trainer Philipp Frehsner © Sportunion Waidhofen a/d Ybbs

Carolina Grabner hat am Wochenende beim ULC-Aufbaumeeting in Linz ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonauftakt gesetzt. Die 14-jährige Athletin der Sportunion Waidhofen lief über 800 Meter eine Zeit von 2:10,72 Min. und unterbot damit den österreichischen U-16-Rekord von 2:11,5 Min., der seit 1978 Bestand hatte. Leichtathletik-Trainer Philipp Frehsner von der Sport­union Waid­hofen zeigt sich begeistert.

Bei guten äußeren Bedingungen auf der Transdanubia-Sportanlage entwickelte sich ein gleichmäßig geführtes Rennen, in dem Grabner von Beginn an auf Rekordkurs lag. Unterstützt wurde sie dabei von der Weltmeisterschaftsteilnehmerin Caroline Bredlinger, die für ein konstantes Tempo sorgte. Mit einem kontrollierten Rennverlauf und einem starken Finish konnte somit Carolina Grabner die bisherige Bestmarke deutlich verbessern. Für die junge Läuferin stellt die Leistung nicht nur einen gelungenen Einstieg in die Saison dar, sondern unterbietet auch den österreichischen Rekord von Sabine Gallauer, die diesen ganze 48 Jahre innehatte. „Es war mir eine große Ehre und Motivation, dass gerade Caroline Bredlinger das Tempo gemacht hat“, freut sich die junge Athletin nicht nur über ihren Erfolg, sondern auch über die Unterstützung der siebenfachen Staatsmeisterin dorthin.

Auch die Freude von Trainer Philipp Frehsner ist entsprechend groß. Auf die Frage, ob man dieses Ziel angestrebt habe, antwortet er: „Es ist ein Wahnsinnserfolg, schließlich haben sich schon sehr viele talentierte Mädchen vor Caro die Zähne am Rekord, der 48 Jahre gehalten hat, ausgebissen. Wir wissen, wir haben über die Wintermonate gut trainiert, aber den Leistungssprung, den Caro über die Wintersaison gemacht hat, den kann man sich nicht einfach so vornehmen. Der heurigen Laufsaison blicken wir nun entspannt entgegen, was nicht heißt, dass wir uns – was das Training betrifft – auf den Lorbeeren ausruhen.“ 

Veröffentlicht am 5. Mai 2026

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