Veröffentlicht am 17. April 2026

SG Waidhofen nutzt Chancen konsequent und besiegt Spratzern

In einer intensiven Partie hält Spratzern lange mit, doch individuelle Fehler und effiziente Gastgeber entscheiden das Spiel

Philipp Zulechner schießt fünf Minuten vor der Halbzeit das 2 : 1. zVg

Frühe Chancen und schnelle Antworten auf beiden Seiten: Waidhofen gewinnt gegen Spratzern mit 3 : 1 – in einem Spiel, das über weite Strecken hart umkämpft ist. Trainer Nico Saric zeigt sich nach Abpfiff zufrieden: „Spratzern war ein sehr starker Gegner. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sie in der Tabelle so weit unten stehen. Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir es taktisch gut gelöst und ihre Fehler ausgenutzt. Über 90 Minuten gesehen ist der Sieg verdient.“

Beinahe gelingt den Gastgebern ein perfekter Start: Bereits in der ersten Minute bringt Florian Heigl einen scharfen Stangler zur Mitte, doch ein Abnehmer fehlt. Waid­hofen bleibt am Drücker und geht in der 22. Minute verdient in Führung. Nach einer Ecke trifft Gabriel Handsteiner sehenswert ins Kreuzeck. Spratzern zeigt jedoch Moral und gleicht nur wenig später aus. Paul Stefan Zodl überrascht bei einem Freistoß mit einem Schuss unter der Mauer durch und stellt in der 33. Minute auf 1 : 1. Noch vor der Pause schlägt Waidhofen zurück: Philipp Zulechner nutzt einen zu kurzen Rückpass eiskalt aus und bringt seine Mannschaft fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff wieder in Front.

Gabriel Handsteiner verwandelt in der 22. Minute. zVg

Waidhofen macht in Halbzeit zwei alles klar

Nach dem Seitenwechsel gelingt es Waidhofen, die weiterhin engagierten Gäste gut zu kontrollieren. Taktisch diszipliniert und läuferisch stark lässt man Spratzern kaum mehr zur Entfaltung kommen. Nach rund einer Stunde fällt die Vorentscheidung: Nikolaus Obermüller bedient Dominik Kammerhofer ideal, der zum 3 : 1 einschiebt. In der Folge verlagert sich das Spielgeschehen größtenteils ins Mittelfeld. Auf dem tiefen Boden fehlen beiden Teams die Mittel für weitere klare Chancen, sodass keine Tore mehr fallen. Spratzern-Trainer Marc Andre Unterhuber sieht dennoch eine gute Leistung seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit war es eine völlig offene Partie. Vor dem 2 : 1 ist uns wieder ein katastrophaler Eigenfehler passiert. Wir waren mutig und zweikampfstark – aber dafür können wir uns am Ende nichts kaufen.“

Veröffentlicht am 17. April 2026

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