Veröffentlicht am 10. April 2026

Simulationstraining für schonende OP-Methoden

Jungärzte „trainierten“ am Landesklinikum

OÄ Dr. Carina Schindlegger, Ass. Dr. Anca Eder, Udo Wallner, Bernd Kiefert, OÄ Brigitte Lechner, OÄ Waltraud Wurzer, OA Günther Rauscher, Prim. Dr. Kathrin Zöchmann, Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Kriener, Ass. Dr. Lena Holzmann, Ass. Dr. Irem Ilgar, Dr. Moritz Bachner, Dr. Sophie Pikesch, Ass. Dr. Florian Stangl und Dr. Gabriel Enöckl
© Landesklinikum Amstetten

Jungärztinnen und -ärzte trainierten unter Anleitung erfahrener Oberärztinnen und -ärzte aus den Abteilungen für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie Frauenheilkunde moderne minimalinvasive Operationstechniken.

„Sanfte Operationsmethoden mit möglichst kleinsten Schnitten stellen hohe Anforderungen an Chirurginnen und Chirurgen: Präzision, Koordination und ein ausgeprägtes räumliches Verständnis sind entscheidend für den Behandlungserfolg. Das Zusammenspiel von Optik, Handbewegung und Instrumenten erfordert intensives Training, um Eingriffe sicher und effizient durchführen zu können“, erklärt Prim. Kathrin Zöchmann, Leiterin der Abteilung für Chirurgie am Landesklinikum Amstetten. Daher wurden im Rahmen eines praxisnahen Trainings an speziellen Trainingsmodellen (sogenannte P.O.P.-Simulatoren) unterschiedliche chirurgische Eingriffe realitätsnah geübt. Dazu zählten unter anderem Eingriffe am Bauchraum, an Blutgefäßen oder auch gynäkologische Eingriffe – zum Beispiel auch das Vernähen von Blutgefäßen.

Bei der Übung handelte es sich um einen klinikübergreifenden Workshop, an dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Landeskliniken des Mostviertels teilnahmen. Solche Formate fördern nicht nur die fachliche Expertise, sondern stärken auch die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Gesundheitsregion.

Hochwertige medizinische Ausbildung

Landesrat Anton Kasser betont die Bedeutung solcher Initiativen: „Regionale Schulungsangebote wie diese tragen wesentlich dazu bei, Know-how zu bündeln und die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu sichern.“

Simulationstrainings bieten die optimale Möglichkeit, komplexe Operationstechniken unter realitätsnahen Bedingungen zu erlernen und zu perfektionieren – ohne Risiko für Patientinnen und Patienten. Die angehenden Fachärztinnen und -ärzte profitieren dabei besonders von der engen Anleitung und dem Erfahrungsschatz der Oberärztinnen und Oberärzte.

Prim. Kathrin Zöchmann unterstreicht abschließend: „Die Ausbildung unserer jungen Ärztinnen und Ärzte hat einen hohen Stellenwert. Durch moderne Simulationstrainings können chirurgische Fertigkeiten gezielt und unter sicheren Bedingungen trainiert werden. Das ist eine wichtige Grundlage für höchste Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung.“

Veröffentlicht am 10. April 2026

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