WLV-Meeting in Wien und Triathlon im deutschen Roth

WLV-Meeting in Wien
Beim WLV-Meeting in Wien zeigten die Athletinnen und Athleten der Sportunion Waidhofen am vergangenen Sonntag eindrucksvoll ihr Können – trotz wechselhafter Wetterbedingungen. Auf der Laufbahn wurden starke Leistungen und mehrere persönliche Bestzeiten erzielt, sehr zur Freude des gesamten Trainerteams. Über die 800 Meter gingen Tobias Nutz und Alexander Grabner an den Start. Beide überzeugten mit mutigen Rennen und konnten sich über neue persönliche Bestleistungen freuen. In einem taktisch anspruchsvollen Feld konnten sich die beiden gut behaupten und finishten in 1:58,04 und 2:00,80 Minuten.
In einem starken Starterfeld über 1.500 m der Damen war eine Athletin der Sportunion Waidhofen vertreten. Katharina Böck, für die die Vorwoche nicht ganz nach Wunsch verlief, konnte trotzdem in einer persönlichen Bestleistung von 4:51,73 Minuten finishen. Ein echtes Highlight lieferten auch die Langstreckler der Sportunion: Jana Recinsky, Florian Marcik und Maximilian Stöckler absolvierten den abschließenden 5.000 Meter Lauf. In sehr diszipliniert eingeteilten Rennen durften sie sich am Ende über tolle Zeiten freuen. Florian und Maximilian überquerten bei 18:34,34 und 19:08,52 Minuten die Ziellinie. Jana Recinsky konnte die 19-Minuten-Mauer durchbrechen und freute sich über eine Zeit von 18:43,67 Minuten. Das Trainerteam der Sportunion Waidhofen zeigte sich sichtlich zufrieden: „Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten. Die Entwicklung stimmt, und es macht Freude, solch engagierte Sportler zu betreuen.“

Sportunion Waidhofen bei Triathlon im deutschen Roth
Der größte Langdistanz-Triathlon in Europa mit 4.000 Einzelstartern und über 300 Staffeln
ist die Challenge Roth. Eine tolle Veranstaltung, die man als Triathlet gerne mal gemacht haben möchte. Was allerdings hinsichtlich der Anmeldeumstände nicht so einfach ist. Entweder man versucht es über das Internet – die Online-Anmeldung ist nach 40 Sekunden geschlossen – oder man stellt sich am Tag nach dem Bewerb in Roth einen halben Tag an.
Wer das geschafft hat, darf dort starten. Von der Sportunion mit dabei waren Dieter Forster und Michael Wallner auf der ganzen Distanz und Sabine Strambach, die für einen ausgefallenen Staffelschwimmer bei einer Staffel eingesprungen ist. Für Michael Wallner ist es (fast) plankonform gelaufen. Sehr gute Schwimmzeit, trotzdem ohne Neopren geschwommen werden musste, sehr gute Radzeit (180 km in fünf Stunden) – die hohen Temperaturen haben beim Laufteil die erhoffte Zeit verhindert. Aber – er hat es in deutlich unter elf Stunden geschafft. Sabine Strambach hat den 3,8 km langen Schwimmsplit in der erwarteten Zeit erledigt und an ihren Staffelradfahrer übergeben. Damit war ihr Job erledigt.
Spannend war es bei Dieter Forster: Mit fast gleicher Schwimmzeit wie Strambach ist er aufs Rad gestiegen. Dann, nach bereits fünf Kilometern, ist ein Radfahrer vor ihm gestürzt, er konnte nicht mehr ausweichen und stürzte ebenfalls. Er ist dann – wie sich später herausstellte mit gebrochener Speiche und Schmerzen im Ellbogen – die gesamten 180 km fertiggefahren Und hat auch den Marathon bewältigt. Die geplante Zeit von unter 12 Stunden ist sich um fünf Minuten knapp nicht ausgegangen. Angesichts der Umstände (viele wären aus dem Rennen gegangen) aber eine herausragende Leistung. Die Sportunion gratuliert den Finishern sehr herzlich.

