Veröffentlicht am 4. Mai 2026

Und wie der Hoffnungsvogel musizierte!

Das Familienkonzert der Klangschmiede Ybbsitz am 25. April in der Mittelschule Ybbsitz war ein voller Erfolg und begeisterte Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen

Die Flötenklasse begeisterte. © Leo L.

So niveauvoll die Veranstaltungen der Klangschmiede Ybbsitz Jahr für Jahr auch immer wieder sind, so ist doch das Familienkonzert, in das sich Volksschüler und Musikschüler so herzlich einbringen, jedes Jahr erneut ein ganz besonderer Höhepunkt. In der Turnhalle der Mittelschule musizierten und spielten die Blockflötenklasse der Volksschule Ybbsitz und die Schüler der Schauspielgruppe am Samstagvormittag, 25. April, das musikalische Märchen „Der Hoffnungsvogel“ von Kirs­ten Boie.

Volksschuldirektor Thomas Seyrl mit Gattin, Bürgermeister Gerhard Lueger mit Enkelin Luisa und Musikschuldirektorin Sandra Stini (v. l.) erfreuten sich  an der Geschichte des Hoffnungsvogels. © Leo L.

Beginnend mit Antonio Vivaldis „Der Frühling“ aus dessen „Vier Jahreszeiten“ setzte der Vormittag schwungvoll an, um mit Franz Schuberts „Andantino“ aus „Rosamunde“ in die Erzählung einzutauchen. Den Textteil – die Erzählung der Geschichte also – hatte die Leiterin des Kunstfachs Schauspiel der Musik- und Kunstschule Waidhofen/Ybbstal Uschi Nocchieri mit ihren Schützlingen einstudiert. Die passenden Bühnenbilder präsentierten die Jugendlichen aus dem Kunstfach Malerei & Zeichnung unter der Leitung von Stefanie Grasberger. 

Musik, Schauspiel und Malerei

Ein Seeräuberlied, Werke von James Horner („Titanic“), Edward Elgar, Georg Friedrich Händel, Frédéric Chopin, Bedrich Smetana und Felix Mendelssohn Bartholdy folgten und woben die Geschichte in ein musikalisches Ganzes ein. Birgit Buck, Standortleiterin der Musik- und Kunstschule Waidhofen/Ybbstal, hatte die monatelange Vorbereitungsarbeit orchestriert und das Werk in seiner Gesamtheit entstehen lassen. In der Brust der Intendantin der Klangschmiede Ybbsitz Anneliese Fuchsluger schlägt ein Herz für den musikalischen und künstlerischen Nachwuchs, das ist unverkennbar, denn sie scheut nicht Aufwand noch Mühen, um das Familienkonzert als Farben- und Klangpracht entstehen zu lassen. Geschäft ist das keines, aber es bringt zum Ausdruck, wie Anneliese Fuchsluger Kunst und Musik als Gesamtwerk und die Organisation als Geschenk an die Jugend sieht. 

Die Organisatorinnen und die Schauspieler  – ein perfektes Team © Leo L.

Die Klangschmiede Ybbsitz bewies einmal mehr ein Gespür für innovative und zugleich zugängliche Kulturvermittlung. Das Familienkonzert war nicht nur musikalisch ein Highlight, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie Kultur Generationen verbinden kann. Der Beifall war langanhaltend, die Erinnerung an den Konzertvormittag wird den „Hoffnungsvogel“ wohl in viele Wohnungen und Kinderzimmer flattern haben lassen.

Veröffentlicht am 4. Mai 2026

Artikel teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen

Mehr zu diesen Themen:

Nach oben scrollen