Veröffentlicht am 11. April 2026

Waidhofen feiert klaren 6:0-Heimsieg gegen Herzogenburg

Effiziente Offensive und starke Defensive sichern deutlichen Erfolg – Zulechner und Sallam als Schlüsselspieler

Herzogenburg zeigte Einsatz, doch Waidhofen hatte die Nase vorn und nutzte seine Chancen besser. zVg

Mit einem überzeugenden 6:0-Erfolg gegen Herzogenburg unterstreicht Waidhofen seine aktuelle Form. „Es war ein sehr schnelles und aufreibendes Spiel, in dem wir zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht haben. Dass Herzogenburg viel Qualität hat, war uns klar, und das haben sie auch gezeigt. Wir konnten unseren Kasten jedoch sauber halten und ich denke, dass der Sieg am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung geht“, zeigte sich Waid­hofen-Trainer Nico Saric nach dem Spiel zufrieden.

Bereits früh stellte Waidhofen die Weichen auf Sieg: Philipp Zulechner wurde zweimal ideal freigespielt und sorgte mit einem schnellen Doppelpack für die 2:0-Führung. Die Vorlagen lieferten Karim Sallam und Nikolaus Obermüller. Herzogenburg ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und setzte mit einem sehenswerten Freistoß von Daniel Borovsky ein Ausrufezeichen, doch Waidhofen-Keeper Hartig parierte stark. Vor allem Borovsky und Schlossar sorgten immer wieder für Gefahr, dennoch blieb Waidhofen vor dem Tor effizient. Nach einem Zuspiel von Sallam traf Theo Atteneder präzise ins lange Eck zum 3:0-Pausenstand.

Harte Kämpfe um das runde Leder zVg

Waidhofen nutzte Chancen

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Herzogenburg zeigte Einsatz, traf einmal die Stange und prüfte Hartig mehrmals, blieb jedoch ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite nutzte Waidhofen seine Chancen konsequent. Nach einer Ecke von Sallam erzielte der erst 17-jährige Paul Bogenmayr das 4:0. 

Ein Freistoß leitete das 5:0 durch Thomas Mensing ein, ehe Sallam seine starke Leistung mit einem eigenen Treffer ins kurze Eck zum 6:0-Endstand krönte. Mit diesem Schützenfest durchbricht Waid­hofen zudem die Marke von 30 erzielten Toren.Herzogenburgs Trainer Horst Giller zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch: „Die ersten drei Tore waren individuelle Fehler. Es ist auch in der Höhe verdient. Die Qualität von Zulechner und Sallam hat gereicht für uns.“

Veröffentlicht am 11. April 2026

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