Veröffentlicht am 18. Juli 2025

Waidhofner Gemeinderat ersucht Land NÖ um Beratschlagung

Politischer Schulterschluss für den Erhalt des Waidhofner Notarztstützpunktes, des Herzkatheter-Labors und der Urologie

StR Martin Dowalil (FUFU), Bgm. Werner Krammer, StR Wolfgang Durst (MFG), Vizebgm. Armin Bahr (SPÖ), GR Josef Gschwandegger (FPÖ) und Vizebgm. Mario Wührer (WVP) (v. l.) gemeinsam mit den Vertretern des Komitees „Herzalarm“ Alfred Lichtenschopf (4. v. l.), Helmut Krenn (4. v. r.) und Rudolf Aschauer (2. v. r.) © Stadt Waidhofen a/d Ybbs

Mit einem von allen Fraktionen unterfertigten Schreiben wendet sich der Gemeinderat der Stadt Waidhofen an die Verantwortlichen des Landes Nieder­österreich. Der Inhalt: Die für das Landesklinikum Waidhofen angedachten Veränderungen im Zuge des Gesundheitsplans Nieder­österreich 2040+ sollen nochmals genauer beleuchtet werden.

„Nach der Vorstellung des Gesundheitsplans setzte in unserer Stadt ein breiter, intensiver und vor allem sehr konstruktiver Diskussionsprozess ein. Fachleute aus der Region sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger warfen Fragestellungen auf und brachten Argumente ein, die wir mit dem Land Niederösterreich nochmals durchgehen möchten“, erklärt Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer. In diesem Sinne sei das fünfseitige Schreiben zu sehen, das der Stadtchef im Laufe dieser Woche offiziell übergeben wird und das auf Gesprächen mit dem zivilgesellschaftlichen „Komitee Herzalarm“ fußt. Mehr dazu in unserem Artikel über das Komitee.

Konstruktiver Diskurs zur bestmöglichen Versorgung

Konkret angesprochen werden in dem Brief der Notarztstützpunkt Waidhofen, das erfolgreich eingeführte Herzkatheter-Labor sowie die Urologie. Begrüßt wird von den Stadtverantwortlichen der neue Schwerpunkt der Akutgeriatrie. Vor allem auch die Rolle des Landesklinikums Waidhofen als Ausbildungsstandort wird in dem Schreiben hervorgestrichen. Der Brief ist an die Geschäftsleitungen von NÖGUS und Landesgesundheitsagentur (LGA) sowie an die NÖ Landesregierung gerichtet. „Wir ersuchen um einen konstruktiven Diskurs im Sinne einer bestmöglichen medizinischen Versorgung unseres Bundeslands und im Sinne einer umfassenden Grundversorgung für den Raum Waidhofen“, betonen die Waidhofner Parteienvertreter von WVP, SPÖ, FUFU, MFG, FPÖ und Grünen abschließend.

Veröffentlicht am 18. Juli 2025

Artikel teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen

Mehr zu diesen Themen:

Nach oben scrollen