Waldweihnacht in St. Leonhard beim Rauchegger Kreuz erwies sich wieder als Besuchermagnet

Geschneit hat es am ersten Adventsonntag, dem 30. November, zwar nicht, aber das tat der Stimmung bei der Waldweihnacht beim Rauchegger Kreuz keinen Abbruch.
Schon beim Betreten des Waldes wurden die unzähligen Besucher von weihnachtlichen Melodien der Jagdhornbläser und eines Ensembles der Trachtenmusikkapelle begrüßt, dazu kam der Duft von Punsch und Gebäck. Gerade beim Kulinarischen, das die Leonharder Vereine boten, konnte man aus dem Vollen schöpfen – mit Gulasch, Raclettebroten, Schifferln, Keksen, Erdäpfelspiralen und mehr blieb kein Wunsch offen. Bei den Ständen konnte man liebevoll Gebasteltes, aus Holz gefertigtes und Genähtes erstehen und so mancher ging mit einem Sackerl voller (Weihnachts-)Geschenke nach Hause.



Umschwärmter Nikolaus
Für die Kinder war der magische Auftritt von Magic Franky ein Höhepunkt und dass der Nikolaus, der Mandarinen und Nüsse verteilte, umschwärmt wurde, versteht sich wohl von selbst. Heimlicher Star war aber der Schnee, der sich auf der Bergseite noch gehalten hatte und zu mancher Schneeballschlacht und zum Schneemannbauen einlud. Gerade dass es die Waldweihnacht nur alle zwei Jahre gibt, macht wohl ihren besonderen Charme aus. Heuer kam noch hinzu, dass sich unten im Tal hartnäckiger Nebel hielt, während man am Rauchegger Kreuz das Gesicht in die Sonne halten und ein Häferl Glühwein genießen konnte. Ja, so kann die Adventzeit anfangen …

Franz Heigl (l.) und Leopold Korntheuer sind stolz auf ihre Produkte aus Holz.
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Franziska, Annalena und Johanna (v. l.) boten am Stand der WMMS Basteleien für einen guten Zweck an. zVg


