Veröffentlicht am 10. Februar 2026

Wirtschaftskammer legte Leistungsbilanz

Zufriedenstellende Zahlen präsentierten Wirtschaftskammer-Obmann Gottfried Pilz und Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner als Ausgangsbasis für das Jahr 2026

WK-Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz (l.) und Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner gaben einen Überblick über die Ausgangsbasis für die Arbeit und die Serviceleistungen im Bezirk. © Leo L.

Der Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer des Bezirks Amstetten Gottfried Pilz und Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner gaben Ende Jänner einen Überblick über die Ausgangsbasis für die Arbeit und die Serviceleistungen im Bezirk. Als Indikatoren zur Beurteilung der Wirtschaftslage in der Region wurden Wirtschaftsstruktur, die Entwicklung der Unternehmensanzahl, Branchenverteilung, Neugründungen und Insolvenzstatistik aufgelistet. Demnach ist die Zahl der Unternehmungen von 7.848 im Jahr 2024 auf 8.121 gestiegen. Die Zahl der Neugründungen ist mit 550 auf hohem Niveau gleichbleibend, die Zahl der Insolvenzen von 97 im Jahr 2024 auf 75 im Jahr 2025 rückläufig.

Vielfältiger Branchenmix

„Wir haben im Bezirk einen vielfältigen Branchenmix, die Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten erhöht die Attraktivität des Standorts für Unternehmen“, führte Geierlehner aus. Als Hauptmotive für Investitionen in den kommenden zwölf Monaten nennen 55 % der Unternehmen die Anschaffung von Ersatzprodukten und Reparaturen, während 21 % Geld für Neuinvestitionen ausgeben wollen. 22 % der Unternehmen wollen in Rationalisierungsmaßnahmen investieren. 32 %
der Unternehmen haben aktuell keine Investitionen geplant.

„Wirtschaft ist krisenresilient, innovationsgetrieben und exportorientiert“

„Die Arbeitskosten, die Bürokratie, Steuern und Abgaben, aber auch die allgemeine Unsicherheit sind die von Unternehmen am häufigsten genannten Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen“, sagte Obmann Pilz.

„Positiv sei zu bewerten, dass die Entwicklung des Wirtschaftsraums immer noch nach oben zeigt, die regionale Struktur gut aufgestellt ist, der Branchenmix sich als krisenresilient darstellt und die regionale Wirtschaft stark innovationsgetrieben und exportorientiert arbeitet“, so Pilz.

Veröffentlicht am 10. Februar 2026

Artikel teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen

Mehr zu diesen Themen:

Nach oben scrollen