Der Ybbstaler

FPÖ will Fritz Huber klagen
Sonntagberg. FPÖ wehrt sich gegen die Anschuldigung der Urkunden­fälschung.

Wegen der Anschuldigung, die FPÖ Sonntagberg habe eine Unterschrift auf der Unterstützungserklärung zur Gemeinderatswahl gefälscht, kündigen die Freiheitlichen Niederösterreichs nun rechtliche Schritte an. Martin Grasberger spricht von einer „Unterstellung“ und kündigt an, die Landespartei werde Vizebgm. Fritz Huber in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Gemeindewahlbehörde wegen seiner Äußerungen im „Ybbstaler“ klagen. „Die Unterschriftensammlung erfolgte ordnungsgemäß und wurde termingerecht abgegeben. Von einer Person erhielten wir eine Vollmacht, um diese auf die Liste zu setzen“, so FPÖ-Kandidat Grasberger, der sich auch dagegen wehrt, dass sein Name von Huber genannt wurde.
Fritz Huber ist sich keiner Schuld bewusst und betont, dass die Gemeindewahlbehörde gar nicht anders hätte handeln können, da es sich beim Verdacht einer Urkundenfälschung um ein Offizialdelikt handelt. „Auch wenn jetzt eine Vollmacht nachgereicht wurde, hätte man auf der Unterstützungserklärung „in Vertretung“ zu seiner eigenen Unterschrift setzen müssen und nicht den anderen Namen einfach nachmachen. Außerdem betonte ich, dass gegenüber Martin Grasberger die Unschuldsvermutung zu gelten habe, bis die Sache geklärt ist“, so Huber, der von der Richtigkeit einer Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft überzeugt ist und einer Klage durch die FPÖ gelassen entgegensieht.