Leo Hochpöchler kandidiert für WVP
Sohn des Kubusgegners als Quereinsteiger
Mit der Kandidatur Ing. Leo Hochpöchlers, des Sohns des verstorbenen UWG-Mandatars, Kubusaktivisten und Gründers der Bürgerinitiative „Kubus, nein danke“, gelang der WVP sicher ein Überraschungscoup für die Gemeinderatswahl am 25. März. Leo Hochpöchler ist kein Parteimitglied und gehört auch keinem der VP-Bünde an. „Ich wurde von Bgm. Mair vor Weihnachten angesprochen, ob ich mir eine Mitarbeit vorstellen könnte, und nach Gesprächen mit Freunden und der Familie entschied ich mich einzusteigen. Ich sehe mich aber nicht als politischen Kandidaten, sondern als Fachkandidaten“, so der Quereinsteiger. Beruflich ist Ing. Leo Hochpöchler als Manager im Umdasch-Konzern tätig und ein engagierter Fischer, Naturliebhaber und Aktivist in Sachen „Rettet die Ybbsäsche“. Im Rahmen des Lionsclubs war er auch federführend an der Errichtung eines SOMA – Sozialmarktes – in Waidhofen beteiligt. Im Hinblick auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Manager bei DOKA will sich Leo Hochpöchler besonders um die wirtschaftliche Entwicklung seiner Heimatstadt annehmen. „Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, und das nicht nur finanziell. Die Menschen müssen wieder Vertrauen in die Politik bekommen“, so Hochpöchler, dem es vor allem um neue Wege und neue Strategien in der Politik auch auf kommunaler Ebene geht. Für seine Kandidatur für die Waidhofner Volkspartei entschied sich Hochpöchler wegen der Breite der Partei, wie er sagte, und der fachlichen Kompetenz durch die Struktur der verschiedenen Bünde. „Ich kenne außer der ÖVP keine Partei, die sich mit den wirklich essentiellen Themen befasst. Die Kleinparteien – und dazu gehört auch die UWG – hacken nur politisches Kleinholz. Ich konnte ja meinen Vater verstehen wegen seines damaligen Engagements gegen den Kubus, aber das ist eine reine Geschmacksthematik. Bei den Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, wäre das nur Zeitverschwendung. Kleinholzhacken ist nicht meine Vorstellung von konstruktiver Politik, die heute notwendiger denn je ist“, so Ing. Hochpöchler, klare Worte auch gegenüber der UWG seines Vaters findend. Sollte Leo Hochpöchler aufgrund des Persönlichkeitswahlrechts der WVP ein Mandat erlangen, wird er sich dieser Verantwortung auch stellen. |