Der Ybbstaler

Kriminalität sank um 13,4 %
Waidhofen. Rückgang bei den strafbaren Handlungen. Aufklärungsquote mit 56,3 % überdurchschnittlich hoch.

 

Die nun veröffentlichte Kriminalstatistik für das abgelaufene Jahr zeichnet für die Polizeiinspektion Waidhofen ein durchaus positives Bild. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl aller angezeigten strafbaren Handlungen von 589 auf 510. Das ist ein Rückgang um 13,4 %. Im Bezirk Amstetten blieb diese Quote mit – 1 % annähernd gleich. Die Delikte gegen fremdes Vermögen (Diebstähle und Einbrüche) sanken in Waidhofen um über zehn Prozent.
Auch bei der Aufklärungsquote findet sich die Waidhofner Polizei nach wie vor im Spitzenfeld. Diese liegt bei 56,3 % (2012 – 57,2 %) und ist im Vergleich zum Bundes- (43,1 %) und Landesschnitt (43,2 %) sehr hoch. (Im Bezirk Amstetten ist die Aufklärungsqoute 46,4 %) „Trotz der noch nicht geklärten Einbruchsserie, bei der es die Täter auf hochwertige Fahrräder abgesehen haben, ist unsere Aufklärungsquote nach wie vor erfreulich hoch“, so der Kommandant der Polizeiinspektion Peter Herzog zufrieden.
Dass sich die gute Arbeit der Waidhofner Polizei scheinbar auch in Kreisen der Kriminellen herumspricht, zeigt die Tatsache, dass die Dämmerungseinbrüche organisierter Banden entlang der Autobahn und Hauptverkehrsrouten in Waidhofen zurückgingen, in weiter südlich gelegenen Regionen wie Gaflenz, Weyer und weiter im Ennstal aber nach wie vor zu verzeichnen sind. „Die Täter sind zwar da, zogen es aber vor, weiter nach Süden durchzufahren. Wir sind mit unseren Streifen auch sehr präsent unterwegs und versuchen damit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln und natürlich so auch abschreckend zu wirken“, der stellvertretende Kommandant Gerald Eslitzbichler, die Kriminalstatistik interpretierend.